zuletzt bearbeitet: 08.07.2011 09:58 Uhr
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Baubeginn in wenigen Wochen
Hof - Beim Pressegespräch im Rathaus haben am Mittwochabend der Oberbürgermeister, die Gesellschafter sowie Vertreter der Fördergesellschaft Stellung bezogen - zum weiteren Vorgehen und zu den Chancen, die das Konzept für die Münch-Ferber-Villa birgt.
Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner dankte der Fördergesellschaft und dem KulturKreis, in dem sich die Bürgerschaft stark engagiert habe. Er freue sich, dass eine gute Nutzung für die Münch-Ferber-Villa gefunden wurde und bei 3,5 Millionen Kosten 90 Prozent öffentliche Fördermittel zur Verfügung stehen. Noch vor der Sommerpause würden die Bauaufträge vergeben. Auch die Parkregelung werde noch im Sommer getroffen.
Dr. Boris Rapp, Geschäftsführer des Sana-Klinikums Hof, findet, dass etwas Einmaliges geschafft wurde - alle an einen Tisch zu bringen. Er sieht eine gute Entwicklung voraus. Viele Patienten würden heute oft weit weg geschickt, obwohl sie auch in der Region behandelt werden könnten. Deshalb gelte es, auch die niedergelassenen Ärzte ins Boot zu holen. Im "Forum Gesundheit" wolle man alle medizinischen Belange bündeln.
Jochen Auffhammer, Beiratsvorsitzender der Fördergesellschaft, glaubt, dass die "Villa Europa" Ende 2011 fertig sein wird. Die Ausschreibungen seien abgeschlossen, federführender Architekt sei Peter Brückner aus Tirschenreuth. Mit dem ersten Spatenstich werde Ende Mai oder Anfang Juni begonnen. Nach Möglichkeit wolle man regionale Unternehmen einsetzen.
Manfred Solger, Geschäftsführer der Alexander-von-Humboldt-Klinik in Bad Steben, sieht im "Forum Gesundheit" eine gute Entwicklung und eine Parallele zu dem von ihm geplanten Projekt in Bad Steben. Die Hofer Bevölkerung erhalte eine neutrale Anlaufstelle in Gesundheitsfragen, ob es sich um Fragen der Medizin, der Reha oder Pflege handle. Dabei gelte es, den Netzwerk-Gedanken zu stärken.
Dr. Johannes Wilkens, Arzt für anthroposophische Medizin und klassische Homöopathie, spricht von einer Gesundheitskrise, die auch Chancen berge. Er will sich im "Forum Gesundheit" engagieren und neue Konzepte der Naturheilkunde aufbauen. Es gehe darum, herauszufinden, welche Medizin welche Möglichkeiten für welchen Patienten habe. Das Ganze müsse für diesen sowohl gut als auch günstig sein.
Dr. Ingo Pies von der Firma MedPrevent aus Waldershof sieht im "Forum Gesundheit" die Möglichkeit, Schulungen durchzuführen. Zum Beispiel in Hinblick auf den Einsatz eines medizinischen Diagnose-Gerätes, mit dem es möglich sei, die Körperenergie eines Menschen zu messen. Es funktioniere auf der Grundlage des Meridian-Systems, wie es auch bei der Akupunktur genutzt wird. lk
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Öffentliche Fördermittel?von Bergziege![]()
(55) am 14.05.2010 10:0490% bei 3,5 Mill. sind also 3,15 Mill.Steuergelder für ein "Traumschloss"!Das ist faszinierend angesichts der Neuverschuldung des Staates und der Kommunen.Die nachfolgenden Generationen werden es uns "danken".Frage: Wie erkläre ichs meinen Kindern? Ratlose Bergziege |
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ganz einfachvon sualK am 14.05.2010 10:24Versuchs doch mal so: Die Verantwortlichen waren alt und hatten trotzdem kein Geld.... ( nicht verwechseln mit „ wir waren jung und brauchten das Geld“) |
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