zuletzt bearbeitet: 08.07.2011 09:58 Uhr
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Spenden für einen guten Zweck
Rückblende | Was möglich ist, wenn Bürger sich auf unterschiedlichsten Ebenen entschlossen einsetzen.
Hof - Ein Stein sei ihr vom Herzen gefallen, bekennt Dr. Gisela Strunz vom KulturKreis, als das "wunderbare Nutzungskonzept" endlich stand. Da sei für sie klar gewesen: "Die Münch-Ferber-Villa ist gerettet!" Jetzt, nachdem auch die "Mieter" gefunden seien, wolle man Rückblick halten.
Gerade mal zwei Jahre ist es her, dass der KulturKreis gegründet wurde, in dem sich an Kultur interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Hof und der Region engagieren. "Frankenpost-Chefredakteur Johann Pirthauer hat sich an uns gewandt mit der Bitte, ob wir nicht helfen könnten, die Münch-Ferber-Villa zu retten, die sonst dem Verfall preisgegeben sei. Das war die Initialzündung", bemerkt Klaus Degner vom KulturKreis.
Enorme Leistung
Fieberhaft habe man überlegt, ob und wie eine solche Aktion funktionieren könne: Ist die Villa überhaupt noch zu retten? Wie hoch sind die Kosten? Was sagt der Denkmalschutz? Welche Fördermittel stehen zur Verfügung? Wie soll die Villa künftig genutzt werden?
Man habe ermittelt, dass mit 3,5 Millionen Euro Kosten zu rechnen ist, wobei eine Eigenleistung von zehn Prozent zu erbringen sei. Bürgermeister Dr. Harald Fichtner und Dr. Gisela Strunz hätten sich auf verschiedenen Ebenen mit Erfolg um Fördermittel bemüht.
"Die Bausumme war damit schon einmal abgedeckt", so Degner. Die Commerzbank und der Verschönerungsverein, aber auch viele Bürger aus Hof und der Region hätten großzügig gespendet. "Sogar ehemalige Hofer, die heute in den USA leben, haben sich beteiligt", freut sich Klaus Degner.
Peter Eitler habe bei der Erforschung der Geschichte der Münch-Ferber-Villa geholfen. Mit den vorliegenden Unterlagen habe man auch andere davon überzeugen können: Ein solches Kleinod muss gerettet werden. "Wir haben das Geld für das Grundstück zusammenbekommen und der Stadt Hof zur Verfügung gestellt", berichtet Degner weiter und erinnert an sieben Benefiz-Veranstaltungen. Dann sei die Fördergesellschaft gegründet worden, deren Geschäfte Beiratsvorsitzender Jochen Aufhammer in bester Weise führe. Auch die Anwohner habe man informiert. "Wir sind sicher, dass das gesamte Areal durch den Ausbau der Villa zum medizinischen Zentrum aufgewertet wird", versichert Degner.
Jetzt, wo alles so gut gelaufen sei, wolle sich der KulturKreis dennoch weiter engagieren. Bürgerengagement sei ja mehr denn je gefragt, meint Klaus Degner. "Spenden werden nach wie vor gebraucht, noch ist der Eigenanteil von zehn Prozent erst zur Hälfte gedeckt."
Einen Urahn entdeckt
"Wir werden weiterhin Pastete und Tassen zugunsten der Münch-Ferber-Villa verkaufen und uns auf allen Ebenen um Spenden bemühen", sagt auch Dr. Gisela Strunz. Jetzt könne man auch gezielt bei Firmen werben. Sie dankte Jochen Auffhammer für seinen Einsatz. Wie sich herausgestellt habe, sei Walter Münch-Ferber sogar sein Urahn. "Ein Cousin des Ur-Ur-Urgroßvaters", winkt Jochen Auffhammer bescheiden ab. Mit seinem Engagement habe das nichts zu tun.
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Die neuesten Kommentare
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eine völlig intakte Villavon ratio am 21.05.2010 10:46wird in bester Lage für 900000,--€ angeboten(Laubmanns-Villa)-Die will man nicht. Ein Schrotthaufen im letzten Loch von Hof, ohne Umgriff, ohne Parkplatz, in mieser Verkehrslage- dort investiert man 3,5 Millionen an Steuergeldern!!( heissen jetzt natürlich "öffentliche Fördermittel". Und sowas wird in der Frapo noch als Erfolg verkauft. Über München lacht der bayerische blaue Himmel, über Home of Flops (HOF) die ganze Welt |
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