zuletzt bearbeitet: 08.07.2011 09:58 Uhr
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Moderne und Historie finden zusammen
Hof - Sobald die Baustelle gar vollends eingerichtet ist, beginnen die Arbeiter mit der Sicherung der historischen Substanz. "Vor allem die Raumschalen, so sie noch vorhanden sind, bedürfen dann unserer Aufmerksamkeit", sagt Peter Brückner. Der Architekt aus Tirschenreuth ist der Herr der jüngsten Baustelle der Stadt: Die Münch-Ferber-Villa verändert in den kommenden Monaten unter seiner Federführung ihr Gesicht. Am Rande des offiziellen Spatenstichs am Mittwoch erklärt er, wie das geht.
Die ersten Schritte der Bauarbeiter werden nun die sichernden Maßnahmen sein. "Wir legen den Keller trocken und stabilisieren die Zugänge", sagt Brückner. Danach gilt es, die historischen Raumachsen wieder herzustellen. Das gesamte Gebäude ist geprägt durch seinen kreuzartigen Aufbau: Das durch alle Stockwerke führende Treppenhaus in der Mitte ist das zentrale Herzstück des Hauses. Von dort aus sollen in Zukunft auch wieder alle Räume wirken.
Die Wiederherstellung der Raumeindrücke ist der nächste Schritt, erklärt der Architekt: "Wir geben den historischen Räumen ihr Volumen wieder zurück - unter anderem, indem wir die später eingezogenen Zwischendecken wieder entfernen." Vorrangigstes Ziel sei es nun, das Gebäude winterdicht zu machen. "Dazu decken wir auch das marode Dach völlig neu ein", berichtet Brückner.
Heizung aus dem Boden
So, wie sich die Arbeiter auf der Baustelle möglichst genau den historischen Vorgaben des Bauwerks annähern möchten, so wollen sie das neu entstehende Haus auch nach allen Möglichkeiten der modernen Bautechnik ausstatten. Prominentestes Beispiel dafür: Die neue Villa wird durch Geothermie geheizt und gekühlt. "Wir machen dazu Bohrungen im vorderen Teil des Grundstücks, dort, wo später der Pavillon entsteht", sagt Peter Brückner. Noch in diesem Jahr soll zudem der Pavillon fertig werden. Zusammen mit dem Landesamt für Denkmalpflege habe man detailliert besprochen, wo alte Bausubstanz restauriert und wo neues Material eingesetzt werden muss. Grundsätzlich gelte: "Wir wollen im Winter die Innenarbeiten zügig voranbringen", berichtet der Architekt. Denn das zeitliche Ziel ist nicht weit weg: "Ende nächsten Jahres müssen wir fertig sein." cp
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nachdem dievon ratio am 09.09.2010 06:54Raumschalen so viel Aufmerksamkeit erhalten, steht einer neuen Erfolgsgeschichte nichts mehr im Wege. |
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