«Eine gute Schule ist auf jeden Fall eine, wo man als Schüler gern hingeht», sagt er. Denn nur wer sich wohlfühle, lerne auch gut.
Zudem sei wichtig, dass die Lehrer an der Schule gut erklären können. Damit zum Beispiel jeder in der Klasse versteht, um was es in der nächsten Aufgabe geht. Sonst macht man als Schüler vielleicht etwas ganz anderes, als eigentlich erwartet wird.
«An einer guten Schule gehen die Lehrer auch auf den einzelnen Schüler ein. Sie sehen also nicht immer nur die ganze Gruppe», sagt der Fachmann. Denn nur dann können die Lehrer jedem Schüler da weiterhelfen, wo es bei ihm gerade hakt.
Dazu gehöre auch, dass ein Lehrer nicht immer den gleichen Unterricht macht. «Er muss den Stoff auf verschiedene Weise vermitteln: zum Beispiel mal durch Gruppenarbeit und mal spielerisch», erklärt Herr Tillmann. Abwechslung bringe etwa das: Schüler fragen sich gegenseitig Vokabeln ab. Für jede gewusste Vokabel gibt es einen Punkt.
Doch nicht nur ums Lernen geht es in einer guten Schule: «Schule soll mehr sein als nur Unterricht», sagt der Fachmann. Auch zusätzliche Musik-Angebote, Kunst-Gruppen oder Sport-Kurse seien wichtig. Diese Angebote können Schüler dann freiwillig am Nachmittag besuchen. «So merkt man vielleicht, wo man besondere Interessen und Stärken hat - und entdeckt sich selbst auf neue Weise.»




