zuletzt bearbeitet: 22.09.2012 06:01 Uhr
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Röhrig will auf Podium nicht diskutieren
Arzberg - Eine Podiumsdiskussion, bei der die beiden Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 21. Oktober in Arzberg aufeinandertreffen, wird es dieses Mal nicht geben. Zwar hatte die Frankenpost für 11. Oktober Karl Röhrig, der für die CSU antritt, und den amtierenden Bürgermeister Stefan Göcking zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung eingeladen, aber nachdem ursprünglich beide Kandidaten zugesagt hatten, teilte Karl Röhrig nun mit, doch nicht teilnehmen zu wollen.
Auf Nachfrage der Frankenpost zu den Gründen führt der CSU-Kandidat für die Absage unter anderem an, dass er seit Langem bereits für den 12. Oktober eine Wahlveranstaltung geplant und vorbereitet habe. Der 11. Oktober als Termin für die Diskussion sei daher für ihn gänzlich unpassend.
"Unabhängig davon haben Erfahrungen gezeigt, dass derartige Diskussionsveranstaltungen nicht mehr zeitgemäß sind. Die Wähler wollen sich ein Bild der einzelnen Kandidaten machen und benötigen meiner Ansicht nach keinen öffentlichen Schlagabtausch", betont Karl Röhrig. Als Neuling im politischen Geschäft, der seine Unverbrauchtheit und auch den Mut zum Wahlkampf aufbringe, seien derartige Diskussionsveranstaltungen anlässlich des Wahlkampfs eher untergeordnet.
In vielen Wahlveranstaltungen, bei denen die Themen, die Arzberg betreffen, betrachtet würden, biete er allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihn persönlich kennen zu lernen, sagt Karl Röhrig, zum Beispiel am 21. September in Röthenbach oder am 30. September beim Erntemarkt in Arzberg. Weitere Infostände und Aktionen seien in Vorbereitung. In seiner Stellungnahme zur Absage weist Röhrig zudem darauf hin, dass die Stadt vor großen Herausforderungen stehe. Ein Bürgermeisterkandidat sei daher gefordert, mit Zielen aufzuwarten und neue Impulse und Ideen aufzuzeigen.
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»Alle 7 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
Na ja,von hingucker am 10.09.2012 20:14da hat wohl doch schon einer aufgegeben, auch wenn franke 01 noch versucht die Dinge schön zu schreiben (hat wohl ein CSU-Parteibuch?). Es wäre sicher für alle Wählerinnen und Wähler in Arzberg interessant, auf etwas neutralerem Boden (Moderation durch die Frankenpost) zu erfahren, was in Karl Rörig wirklich steckt. Die Präsentationen auf den CSU-Wahlversammlungen sind wohl eher ein "Kochen" im eigenen Saft und haben nur ein Kritisieren und lt. eigener Aussage ein Provozieren hervorgebracht. Bisher, es gab ja nur 1 Podiumsdiskussion, war die Veranstaltung gut besucht und die Bürgerinnen und Bürger konnten sich von den damals 2 neuen Kanditaten ein gutes Bild machen. Schade drum. |
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Das war dochvon ganz-okay am 10.09.2012 04:43zu erwarten. Der Mann ist doch - und das weiß in Arzberg eigentlich jeder, der sich die Sache nur halbwegs objektiv ansieht - in der Öffentlichkeit völlig überfordert. Und er ist doch auch nur deshalb der Frontmann, weil sonst kein anderer gefunden wurde. Laßt den Mann in den Ortsteilen ein bisschen Wind machen, ein paar Phrasen an ein paar Abnicker loswerden - dazu reicht es noch gerade. Und dennoch wird die CSU einige Stimmen einfahren - nur weil es einigen um das Parteibuch der CSU und nicht um Arzberg geht, Und nur das ist das eigentlich traurige. |
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Richtig sovon franke_01 am 09.09.2012 13:05Finde die Entscheidung von Herrn Röhrig richtig. Bei einer Podiumsdiskussion kommen viele "bestellte" Leute, die gezielt Fragen stelle um den politischen Kontrahenten in Bedrängnis bringen. Es geht dabei doch wirklich nur darum, wer vorher die flotteren Sprüche auswendig gelernt hat. Egal wer Bürgermeister wird - es muss sowieso zusammen gearbeitet werden. Bei den meisten ist da leider die Parteibrille immer noch zu groß. Im Übrigen: Dass Herr Röhrig bereits zugesagt hatte, ist von der Frankenpost falsch geschrieben worden. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass eine Zusage noch nie bestanden hatte. |
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Ärgerlich!von LittleJoe am 09.09.2012 11:28Schade, wenn die Gegner so schwach sind. Da kann man ja nichtmal an einen Sieg richtig Freude haben. |
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Ärgerlich wärevon ganz-okay am 10.09.2012 14:33es im Sinne von Arzberg doch wohl eher, wenn ein völlig überforderter Kandidat der CSU zu viele Stimmen bekommt, nur weil das Parteibuch wichtiger als unsere Stadt erscheint. Wenn er nicht mal in der Lage ist, seine Visionen auf einer Podiumsdiskussionvor uns Einheimischen zu erläutern, wie sollte das denn erst in Verhandlungen über die Belange unserer Stadt mit Wirtschaftsbeteiligten und anderen Politikern aussehen. Leute, bleibt mal objektiv, das wäre das schlimmste was Arzberg passieren könnte. Wir würden uns ja zur Lachnummer in der ganzen Region machen. |
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