» zur Übersicht Bayreuth
    
    
Artikel
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text   
Kein Platz für rechtsextreme NPD

Warmensteinach – Die NPD kann den Traditionsgasthof Puchtler in der Fichtelgebirgsgemeinde Warmensteinach nicht erwerben. Der Gemeinderat hat beschlossen, sein Vorkaufsrecht wahrzunehmen und den Gasthof zu kaufen.

WarmensteinachDie NPD kann den Traditionsgasthof Puchtler in der Fichtelgebirgsgemeinde Warmensteinach nicht erwerben. Der Gemeinderat hat beschlossen, sein Vorkaufsrecht wahrzunehmen und den Gasthof zu kaufen. Bürgermeister Andreas Voit erklärte bei der Gemeinderatssitzung, „die Gemeinde Warmensteinach hat heute beschlossen, dass sie für die öffentlichen Zwecke der Ortskernerneuerung ihr Vorkaufsrecht auf das Anwesen Puchtler ausübt, weil dieses zentrale Anwesen für die städtebaulichen Sanierungs- und Ordnungsmaßnahmen zur Fortentwicklung der Gemeinde von herausragender Bedeutung ist und dafür gesichert werden muss.“

Das Anwesen Puchtler erfülle eine zentrale Aufgabe als künftige öffentliche Einrichtung mit Angeboten der Gästeunterhaltung, insbesondere der Kultur einschließlich musikalischer Angebote, der internationalen Jugendbegegnung und politischen Bildungsarbeit in Kooperation mit etablierten Bündnis-Institutionen für Demokratie, Völkerverständigung und Toleranz. Bei diesem Zukunftsprojekt der Gemeinde Warmensteinach, das auf breite öffentlich zugängliche Angebote in der Ortsmitte für jedermann ausgelegt ist, habe die NPD mit der geplanten verengten Nutzung des Gasthofes Puchtler als rechtsextreme Parteibegegnungsstätte keinen Platz. Erwerben will die Gemeinde laut Bürgermeister jedoch nur die mit dem Gasthof bebauten Flächen. Den Kaufvertragsparteien Puchtler/Stiedl und NPD/Rieger würden entsprechende Bescheide der Gemeinde Warmensteinach zugesandt. Es soll gemäß den Vorschriften des Baugesetzbuches nur der vom Landratsamt ermittelte Verkehrswert von rund 380 000 Euro bezahlt werden. Das Geld soll durch eine hohe Förderung des Warmensteinacher Zukunftsprojektes, durch weitere Unterstützung der öffentlichen Hand, durch bestehende Stiftungen und mit Hilfe von privaten Spenden aufgebracht werden. Birgit Kielmann von der Bürgerinitiative gegen Rechts dankte dem Gemeinderat und betonte: „Wir sind sehr froh über diesen Weg.“

Wie mehrfach berichtet, hatte die NPD beabsichtigt, das Anwesen zu kaufen und eine Partei-Tagungsstätte daraus zu machen. Vorverträge zwischen dem Eigentümer der Immobilie und der rechtsextremen Partei waren bereits geschlossen.

    
    

Diesen Artikel

  • Teilen:
  •  
  • Facebook
  •  
  • MySpace
  •  
  • Twitter
  •  
  • StudiVZ / MeinVZ
  •  
  • Google
  •  
  •  
Bewertung: 
  •  
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
0 Bewertungen (Sie müssen angemeldet sein)
    
    

Die neuesten Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben...
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername
Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf frankenpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
    

Das könnte Sie auch interessieren 

    
    

Party

 
    

Nachrichten

 
    

Sport

    
    

Prospekte aus der Region

Reichel Holzspezi
    
    

Magazine

Wir in Wunsiedel Februar 2012
Nördliches Fichtelgebirge Ausgabe 4
Thüringen im Blick
Schlaglichter 2011
Gesundheitsführer Kulmbach
Gesundheitsführer Naila
Hochzeitsmagazin November 2011
Frankenreiter November
Börsenforum Oktober 2011
Leserreisen Oktober 2011
Berufsmagazin
Besser Bauen schöner Wohnen
5. Sechsämterland Holztage
Gesundheitsführer Hof 2011
Gesundheitsführer Münchberg
Gesundheitsführer Selb
Erfolgreiche Familienunternehmen
Bikers Guide
Gesundheitsführer Rehau
Gesundheitsführer Wunsiedel
    
Anzeige
Marktplatz und Bayreuther Woche
Logo Frankenwäldler
    

Umfrage

Lade TED
 
Die Umfrage wird geladen, bitte warten...
 

    
    

Mit roten Händen gegen Kindersoldaten

Mit knallroter Farbe die Hände anmalen: Das machten am Mittwoch eine Menge Politiker in Berlin. Die Politiker waren Abgeordnete des deutschen Parlaments - des Bundestages. »mehr
    
    

Die Sache mit den Beiträgen

Frage des Tages
Ein Leser fragt: "Warum muss ich für meine verstorbene Frau Krankenversicherungsbeiträge zahlen?" "Diese Frage stellen Bezieher einer Hinterbliebenenrente häufig", erklärt Rudolf Degelmann von der AOK Bezirksdirektion Hof auf Anfrage unserer Zeitung. »mehr
    
    

Webcams aus der Region 

Eine Vielzahl von Webcams, die von Firmen, öffentlichen Einrichtungen oder Privatpersonen installiert wurden, zeigen aktuelle Bilder aus der Region. »mehr
    
    

Die neuen Party-Pix vom Wochenende 

Fasching in Schönwald, HipHop-Party im Hofer H.1, 80er-Fete im Rockwerk - hier geht es zu den aktuellen Bildern vom Feier-Wochenende. »mehr
    
    

Börseninformationen