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Dankbar für neues Rettungsfahrzeug

BRK | Lob für die vorbildliche Arbeit der Gemischten Bereitschaft und des Sozialdienstes

Marktredwitz – Bei der Jahreshauptversammlung im BRK-Heim in Lorenzreuth listete Bereitschaftsleiter Claus Malzer die wichtigsten Aktivitäten im zurückliegenden Jahr auf. Er erinnerte an den Beschluss, einen neuen Rettungswagen anzuschaffen.

  • fpmt_brk Bei der Jahreshauptversammlung der gemischten Bereitschaft des Roten Kreuzes und des Sozialdienstes Marktredwitz wurde Bereitschaftsleiter Claus Malzer für seine 25-jährige aktive Tätigkeit geehrt. Unser Foto zeigt (von links) Kreisbereitschaftsleiterin Petra Drewello, Sozialdienstleiterin Ilse Bandel, Claus Malzer, stellvertretenden Bereitschaftsleiter Stefan Brieger, Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder, Landrat Dr. Peter Seißer, stellvertretenden Kreisvorsitzenden Bernd Weihmeyer und Kreisgeschäftsführer Klaus Dvorak.
     
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MarktredwitzBei der Jahreshauptversammlung im BRK-Heim in Lorenzreuth listete Bereitschaftsleiter Claus Malzer die wichtigsten Aktivitäten im zurückliegenden Jahr auf. Er erinnerte an den Beschluss, einen neuen Rettungswagen anzuschaffen. Rettungsdienstleiter Tobias Hofer habe sich nach einem geeigneten Fahrzeug umgeschaut und sei in Naila fündig geworden. Zur selben Zeit machten sich die Kameraden Alfred Nöbauer, Franz Damböck, Michael Wolf und Markus Sticht auf, bei den Marktredwitzer Firmen nach Spenden für den Kauf des Rettungswagens zu werben und trafen bei verschiedenen Firmen auf offene Ohren.

„Als das Auto in Marktredwitz eintraf, wurde es von Werkstattmeister Gerd Rasp, der immer für einen Topzustand der Fahrzeuge des Kreisverbandes sorgt, und einigen Kameraden der Bereitschaft für unsere Zwecke her- und eingerichtet“, berichtete Malzer.

„Von der Raiffeisenbank bekamen wir im Jahre 2006 einen Frühdefibrillator, vom Chefarzt des BRK-Kreisverbandes, Dr. Thomas Beer, ein Pulsoxymeter (ein Gerät, das Herzfrequenz und Sauerstoff im Blut messen kann) und von der Marienapotheke erhielten wir ein elektronisches Ohr-Fieberthermometer.“ So sei der neue Rettungswagen bald einsatzklar gewesen. Der Bereitschaftsleiter dankte allen Spendern und Helfern.

Malzer bezifferte die Zahl der Mitglieder auf 34, davon 14 weibliche und 20 männliche Helfer. Darunter seien ein Arzt, acht Rettungsassistenten, drei Rettungssanitäter, sechs Rettungsdiensthelfer und 14 Sanitäter. Die geleisteten Stunden verteilten sich auf 6789 im Rettungsdienst, 1987 im Sanitätsdienst, 85 im Blutspendedienst, 6975 im Katastrophenschutz, 90 im sozialen Dienst, 412 in der Mittelbeschaffung und 590 sonstige Stunden. „Unsere Helfer wurden im vergangenen Jahr in 1896 Stunden aus- und weitergebildet.“

Dem ehrenamtlichen Team des Sozialdienstes gehörten 22 Frauen und fünf Männer an, so Ilse Bandel. Im vergangenen Jahr seien 4743 Arbeitsstunden in den verschiedensten Aufgaben geleistet worden. Diese Stunden setzten sich wie folgt zusammen: Sanitätsdienst 112, Pflege- und Betreuungsdienst 119, Sozialdienst 3261, Mittelbeschaffung 266, Blutspenden 402, Aus- und Fortbildung 42 und sonstige Einsätze (Kleiderkammer, Flohmärkte) 541 Stunden. Der Club „Miteinander“ – Nachmittage für Behinderte und Senioren – finde jeweils am ersten und dritten Mittwoch im Monat im Hause statt. Bandel: „Als Leiterin bemühe ich mich, ein abwechslungsreiches Programm anzubieten.“

Die Senioren-Tanzgruppe, Leiterin Brigitte Sauer, treffe sich jeden zweiten Donnerstag im Monat. Die „Sonnenschein-Gruppe“ – das seien geistig behinderte Menschen – komme meistens am letzten Samstag im Monat zusammen. Diese Gruppe werden von Renate Lotze geleitet.

Hauptziel der sozialen Arbeit sei es, sich Mitmenschen anzunehmen, die nicht vom Schicksal verwöhnt worden seien. Diese Treffen sollten dazu beitragen, ein wenig Geborgenheit zu vermitteln, besonders für Behinderte und Senioren, die sich einsam und ausgegrenzt fühlten.

Unterstützung wichtig

Kreisgeschäftsführer Klaus Dvorak gab Informationen zu den geplanten Reformen innerhalb des BRK zur Erhaltung der Gemeinschaft von Ehren- und Hauptamt. Wesentlich sei in der Zukunft, die Unterstützung durch Fördermitglieder, Spender und Sponsoren und die Kommune bei der Materialbeschaffung. Dafür sprach Dvorak seinen Dank aus. „Wichtig ist, die Ausbildung und die Qualität der Einsatzleistung auf Dauer sicher zu stellen.“

Kreisbereitschaftsleiterin Petra Drewello lobte den guten Ausbilungsstand der Bereitschaft Marktredwitz. „Sie ist gut ausgerüstet und einsatzbereit auf Orts- und Kreisebene.“ Die Kreisbereitschaftsleiterin macht deutlich, dass die Arbeit mit Behinderten und Senioren einen immer größeren Stellenwert in der Gesellschaft einnehme. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes Marktredwitz leisten unzählige Stunden für diese Menschen.“

Auch Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder und Landrat Dr. Peter Seißer dankten der Gemischten Bereitschaft und dem Sozialdienst.

Für zehn Jahre aktiven Dienst berim BRK wurden dann noch Patricia Artmam, Dr. Thomas Beer und Harald Biller, für 15 Jahre Bernd Rauch und für 25 Jahre Bereitschaftsleiter Claus Malzer geehrt.

Heinz Herdegen

    
    

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