zuletzt bearbeitet: 12.02.2010 10:07 Uhr
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Fichten neigen sich gefährlich zur Fahrbahn
Schneelast | Die Steinwaldpassage zwischen Poppenreuth und Friedenfels ist bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt. Bäume stürzen auf die Straße.
Waldershof - Nichts geht mehr nach den jüngsten Schneefällen auf der Steinwalddurchfahrt. Bereits seit Ende vergangener Woche ist die Staatsstraße 2121 zwischen Poppenreuth und Friedenfels gesperrt. Veranlasst hat dies das Staatliche Straßenbauamt, Außenstelle Weiden, auf Anraten der Straßenmeisterei in Tirschenreuth. Da sich derzeit eine Entspannung der Wettersituation nicht andeutet, bleibt nach Auskunft des Straßenbauamtes die Staatsstraße 2121 bis auf weiteres für den kompletten Verkehr "dicht".
Nach den Schneefällen Mitte letzter Woche haben schon zahlreiche Bäume die Schneelast nicht mehr tragen können und stürzten zum Teil auf die Fahrbahn. Die Forstbetriebe sehen sich derzeit nicht in der Lage, die Bruchschäden auf der Fahrbahn oder in unmittelbarer Nähe der Straße zu beseitigen. Erst wenn die Mitarbeiter dies gefahrlos tun können, gibt es für sie "grünes Licht".
Den ersten Hinweis auf die Sperrung bekommen die Verkehrsteilnehmer an der Abfahrt Poppenreuth bei Stemetsbach. Die Anwohner im Ortsteil Bärnest und Schafbruck können die Straße als Anlieger weiter benutzen.
Die Besucher des Steinwaldes, die aus Richtung Marktredwitz kommen, haben die Möglichkeit, ab Poppenreuth über Hohenhard die Parkplätze am Marktredwitzer Haus zu erreichen, um dort in die gespurten Loipen zu steigen. Ein entsprechendes Hinweisschild soll in den nächsten Tagen in Poppenreuth aufgestellt werden.
Das Loipenteam aus Erbendorf habe noch keine größeren Bruchschäden innerhalb des Loipengebietes gemeldet, sagte Waldershofs Bürgermeister Hubert Kellner der Frankenpost. Trotzdem empfiehlt er, gerade bei Temperaturstürzen auf mögliche Gefahrenstellen zu achten und nach Möglichkeit nicht alleine in die Loipe zu steigen oder durch den Naturpark zu streifen. Oswald Zintl
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