zuletzt bearbeitet: 17.11.2009 16:52 Uhr
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Grünen-Hochburg Höchstädt
Marktredwitz - "Wir haben in den vergangenen 16 Monaten 50 Termine und Veranstaltungen absolviert, sowie drei Wahlen erfolgreich gemeistert", zieht Kreisvorsitzende Irene Pohl anlässlich der jüngsten Jahreshauptversammlung der Grünen/Bündnis 90 eine positive Bilanz des zu Ende gehenden Superwahljahres. Sie konnte dabei unter anderem auf den Besuch von Sepp Daxenberger und Ulrike Gothe, den Landeskongress der Grünen-Jugend sowie eine gut besuchte Stromwechselparty verweisen. "Unser Wahlkreis Wunsiedel folgte dem grünen Trend in Bayern und erzielte bei der Landtagswahl 4,8 Prozent, der Europawahl 6,1 und der Bundestagswahl 6,9 Prozent." Dabei entpuppte sich die Gemeinde Höchstädt mit rund zwei Prozent über dem Durchschnitt als heimliche, grüne Hochburg, Pohl führte dies auf die beharrliche Basisarbeit von Thomas Bergner zurück.
Albert Artmann, Leiter des grünen Ortsbüros, konnte die Beschlussfähigkeit der Versammlung feststellen und stellte den Antrag auf die Fortführung eines doppelten, gleichberechtigten Vorstandes mit alljährlichen Wahlen. Damit, so begründete Artmann den Antrag, ruhe die Arbeit auf zwei Schultern und jeder Vorsitzende habe die Möglichkeit, seine eigene Vorschläge und Pläne umzusetzen.
In geheimer Wahl wurden Irene Pohl und Wilfried Kukla in ihren Ämtern als Kreisvorsitzende bestätigt. Allerdings stand der bisherige Kassenwart Erwin Strama für sein Amt nicht mehr zur Verfügung. Seine Nachfolge tritt Marion Wydra-Viechtl aus Selb an, Kassenprüfer bleiben weiterhin Jutta Richter und Till Uhle. Zu Dauerdelegierten für anstehende Landes- und Bundesversammlungen wurden Gunda Bareuther, Nanne Wienands, Irene Pohl, Wilfried Kukla und Till Uhle ernannt. Als wichtigste Aufgabe für die kommenden zwölf Monate hat sich der neue Vorstand eine intensive Mitgliederwerbung vorgenommen. Zum Abschluss sprach sich die Versammlung einstimmig für die Prüfung eines Verbotes der NPD aus. M.M.
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