zuletzt bearbeitet: 16.07.2010 23:27 Uhr
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Mehr Kräne in Aussicht
"Die Modernisierung geht nahtlos weiter": So kommentiert der Geschäftsführer des Klinikums Fichtelgebirge, Martin Schmid, die Tatsache, dass das Kabinett Grünes Licht für den fünften und letzten Bauabschnitt im Haus Marktredwitz gegeben hat.
Marktredwitz - Wenn der Geschäftsführer aus dem Bürofenster blickt, kann er beobachten, welche Fortschritte gerade im vierten Bauabschnitt erzielt werden. Dieser umfasst die Generalsanierung des bisherigen Hauptgebäudes, der sogenannten Klinik A mit vier Stationen. Am 4. Oktober, so der Geschäftsführer, könne der erneuerte Trakt in Betrieb genommen werden. Doch nach dem Bauabschnitt ist vor dem Bauabschnitt: Das gilt im Haus Marktredwitz nun schon seit 1994, und das wird auch diesmal - allerdings zum letzten Mal - so bleiben. 13,36 Millionen Euro sind in dieser Woche vom Freistaat für den Bauabschnitt fünf bewilligt worden, die restlichen zehn Prozent der Summe bleiben örtliche Beteiligung.
Es sei sinnvoll, diesmal nahtlos weiterzumachen, sagt Schmid. Denn die geplanten Erneuerungen des fünften Bauabschnitts finden ebenfalls im Haupthaus statt. "Sonst hätten wir noch provisorische Dächer und ähnliches errichten müssen." Die Vorplanungen für den fünften Bauabschnitt seien ohnehin teilweise in den vierten integriert worden - zum Beispiel, was Leitungen, Rohre und ähnliches angehe.
Entstehen sollen ab Oktober auf der Ebene acht des Klinikum-Haupthauses eine neue Intensivstation sowie eine neue Zentral-Sterilisation, außerdem auf der Ebene neun eine neue Operations-Abteilung mit vier OP-Räumen. Darüber wird die für Klima und Druckluft nötige Technik installiert. Mit einem Ende der Bauarbeiten ist 2013 zu rechnen.
Zur Erinnerung: Seit 1994 wird im, am und um das Haus Marktredwitz des Klinikums Fichtelgebirge gebaut. Der erste Bauabschnitt umfasste die Erneuerung der Ambulanzen für die Gynäkologie, Urologie, Innere Medizin, Chirurgie und die Notaufnahme. Im zweiten Bauabschnitt nahmen sich die Verantwortlichen ab 2001 den vertikalen Versorgungs-Trakt mit Eingangsbereich, Technik, Klima, Strom und Wasser vor. Ab 2005 begannen die Arbeiten des dritten Bauabschnitts. Ein neues Bettenhaus mit vier Stationen entstand, zudem wurden der Verwaltungsbereich, die Cafeteria und die physikalische Therapie erneuert.
12 000 stationär
Im Haus Marktredwitz des Klinikums Fichtelgebirge sind im vergangenen Jahr etwa 12 000 Patienten stationär behandelt worden. Rund 650 Mitarbeiter arbeiten hier. Ambulant wurden in den Häusern Marktredwitz und Selb 2009 insgesamt 27 100 Menschen versorgt. Zahlen nur für Marktredwitz liegen hier nicht vor.
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Danke Herr Schmidvon selber am 17.07.2010 10:12Was heisst hier Haupthaus Marktredwitz? Das Klinikum nennt sich Fichtelgebirge,aber die Selber bleiben immer auf der Strecke. |
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