zuletzt bearbeitet: 11.03.2010 21:35 Uhr
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Siegle fordert Hundeverbot im Auenpark
Antrag | Die CSU-Stadträtin möchte Hunden den Zugang zum Park untersagen. Sie ärgert sich, weil die Besitzer der Tiere Hinterlassenschaften nicht beseitigen.
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Siegle fordert Hundeverbot im Auenpark -
Wenn es nach Uta Siegles Willen geht, gehören solche Bilder bald der Vergangenheit an: Aufgrund zahlreicher Verunreinigungen möchte die CSU-Stadträtin Hunde aus dem Marktredwitzer Auenpark verbannen. Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder ist gegen ein derartiges Verbot. Foto: Hannes Bessermann
Marktredwitz - "Hiermit beantrage ich erneut - diesmal nicht nur mündlich -, den Zugang zum Auenpark für Hunde zu verbieten." Mit diesen Worten beginnt die Marktredwitzer CSU-Stadträtin Uta Siegle ein Schreiben an Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder.
Im Gespräch mit der Frankenpost erläutert Siegle die Hintergründe für ihren Antrag: Sie sei schon immer dafür gewesen, den Auenpark für Hunde zu sperren, sagt Siegle. Bereits als das Dörflaser Gelände nach der Gartenschau der Öffentlichkeit übergeben worden ist, forderte sie, das Hundeverbot in die Park-Satzung aufzunehmen. Allerdings konnte sie damals im Stadtrat keine Mehrheit dafür gewinnen.
Inzwischen habe sich die Lage aber weiter zugespitzt, findet die frühere Bürgermeisterin. Nach einem Spaziergang mit ihren Kindern und Enkelkindern ist sie zu der Ansicht gelangt, dass man Kinder schon fast anleinen müsse, um unbeschadet durch den Auenpark zu spazieren.
Auch im vergangenen Jahr hätten sich die Hinterlassenschaften der Hunde nicht nur auf Wegen, sondern vor allem auch auf Liegewiesen und in Rabatten gefunden, so Siegle weiter. Das sei weder den Besuchern zuzumuten, die sich im Park erholen wollten, noch den Mitgliedern des Fördervereins Auenpark, die beim Pflegen der Rabatten immer wieder in den Hundekot gegriffen hätten oder denen er beim Gras-Mähen um die Ohren geflogen sei. Sogar in unmittelbarer Nähe der Entsorgungs-Stationen, bei denen es kostenlos Tütchen gebe, lägen Haufen.
Auch im Stadt- und Kirchpark
"Ich bin mir im Klaren darüber, dass korrekte Hundebesitzer darunter leiden, aber ich denke Kindern, erholungssuchenden Mitbürgern sowie Gästen gilt unsere vorrangige Fürsorge", schreibt Uta Siegle in ihrem Antrag. Sie geht davon aus, dass dieser nach den Haushaltsberatungen in der Stadtratssitzung am 27. April oder bereits vorher im Hauptausschuss am 20. April behandelt wird.
Leider sei es wieder so weit gekommen, dass man mit Verboten und Strafen arbeiten müsse, weil einige unvernünftiges Verhalten an den Tag legten, bedauert Siegle: "Ich hatte selbst einen Hund und weiß, dass man das Ganze gut in den Griff bekommen kann, wenn man nur will."
Bedauerlicherweise hätten Bürger, die sich bei der Stadt oder der Polizei über Verunreinigungen beschwerten, oft nicht den Mut, bei Gerichtsverhandlungen zu ihrer Anzeige zu stehen: "Wenn es so weit kommt, wollen sie nicht aussagen."
In ihrem Antrag fordert Sieg-le, das Verbot - falls erforderlich - auch auf den Stadt- und Kirchpark auszuweiten. Denn im Stadtpark seien Kindergartenkinder gefährdet, im Kirchpark Schulkinder aus angrenzenden Einrichtungen. Außerhalb der Innenstadt gebe es genug Grünflächen, auf denen Hunde Auslauf haben könnten, meint Siegle.
Bei einer Missachtung des Verbots von Hunden im Park sollen - ebenso wie bei fehlender Haufen-Entsorgung im gesamten Stadtgebiet - konsequent Gebühren erhoben werden, fordert die CSU-Stadträtin. Zudem möchte sie prüfen lassen, ob städtische Bedienstete und Mitglieder des Fördervereins Auenpark zu Anzeigen ermächtigt werden können.
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»Alle 10 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
Typisch Hundehaltervon Flieger am 15.03.2010 18:43Hundehalter die so denken, erhalten sicher Sozialhife |
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Hundebesitzervon unbekannt am 12.03.2010 17:51Ich habe auch einen Hund. Und ich habe Plastiktüten. Das erstmal ist das ganz schön unangenehm, den Dreck wegzumachen. Aber irgendwann wird es zur Selbstverständlichkeit. Aber leider nicht für jeden. Jetzt ist es halt mal wieder soweit, das der Großteil der Hundebesitzer unter den paart Deppen leiden muß. Nun gut, wenn es nicht anders geht, dann muß eben ein Hundeverbot für die Naherholungszonen her. Aber erst einmal könnte man ja ausprobieren, ob ein Leinenzwang, die Verpflichtung zur Mitführung von Entsorgungstüten verbunden mit empfindlichen Strafen oder andere Maßnahmen eine Besserung bringen, als gleich mit dem schärfsten Mittel vorzugehen. In Nürnberg soll es angeblich viel besser geworden sein. Und zum Thema Hundesteuer: Diese wird ja angeblich erhoben, um den Mehraufwand für die Gemeinde zu decken. Das bedeutet zwar keine uneingeschränkte Kackfreiheit, aber nachdenklich stimmt es trotzdem. |
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die Hunde können nix dafür,von der_selber
(42) am 12.03.2010 16:48es sind deren Halter, die sie überall kacken lassen. Vielleicht trifft sie ja mal irgendwann ihr Verhalten selber, wenn sie im Sommer mal barfuss durch ne Wiese laufen. Wäre dann mal mehr als gerecht
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Anmerkung Teil 2von hasenbergler
(29) am 12.03.2010 11:17Außerdem werden dann auch Abfalleimer in außreichender Anzahl benötigt. Egal ob mit Hundekot im Tütchen oder wenn ich einfach mein Kaugummipapier entsorgen möchte, man sucht in Hof (z.B. Saaleauen, Theresienstein) schon länger, bis man fündig wird. Von öffentlichen Toiletten (für das menschliche Wesen) ganz zu schweigen. Die gibt es woanders außreichend und ohne Entgeld - so viel bloß abweichend zum Thema "kundenfreundliche Einkaufstadt Hof". Zum Thema Kontrolle: Wer soll das denn kontrollieren? In anderen Städten kostet es, wenn ich meine Zigarette oder Bonbonpapier wegwerfe, dort geht das Ordnungsamt auf Steife. In Hof: Zusätzliches Personal = zusätzliche Kosten. Vom Denunziantentum wie etwa in Rehau praktiziert halte ich persönlich nichts. |
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Anmerkung Teil 1von hasenbergler
(29) am 12.03.2010 11:09Mich stört es persönlich auch, wenn ich Hundekot auf Gehwegen oder öffentlichen Wegen vorfinde. Ich bin zwar kein Hundebitzer (oder vielleicht noch nicht), habe aber öfters Hunde von Verwandten/Freunden zur Betreuung, und muss sagen, dass es erstens einmal eine Sache der Erziehung des Hundes ist, ob er mitten auf den Weg macht oder sich ins Gebüsch zurückzieht, und zweitens der Besitzer/Ausführer den Kot ohne großen Aufwand beseitigen kann. Brotzeittütchen nehmen (die kosten z.B. von G&G nicht die Welt), über die Hand stülpen, zugreifen, abrollen, fertig. Das ist meiner Meinung nach auch jedem zuzumuten. Zum Thema Tütchenspender: Die sind an und für sich eine sehr gute Sache, gibt es in anderen Städten auch, kosten: Anschaffung, Befüllung etc. Hat die Stadt Hof dafür noch Geld? (Oder würde sie es überhaupt für solche Maßnahmen ausgeben wollen?) |
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