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Alpenländische Klänge in der Heimkapelle

Besinnliches | Einen "Stern leuchten" lassen musikalisch die Waldsteinsaiten zur Weihnachtsfeier im Paul-Gerhardt-Haus.
  • fpst_rd_waldsteinsaiten_241 Alpenländisches Flair zog ein in die Kapelle bei den Klängen von Zither, Hackbrett und Gitarre und dem Gesang der "Waldsteinsaiten". Foto: Dietel
     
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Selb - Zur stimmungsvollen Weihnachtsfeier hat das Betreuerteam in die Kapelle des Paul-Gerhardt-Haus eingeladen. Gefolgt sind dem Ruf viele: Heimbewohner, Selber Bürger, Landrat Dr. Karl Döhler und Oberbürgermeister Wolfgang Kreil, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel sowie viele kirchliche Vertreter beider Konfessionen.

Für alpenländisches Klänge mit Zither, Hackbrett, Gitarre und Gesang sorgten die Waldsteinsaiten aus Sparneck. Die vier Musikerinnen schufen mit ihren Melodien und Liedern eine stimmungsvolle besinnliche Atmosphäre.

Pfarrer Reinhard Schübel, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Selb-Wunsiedel, forderte auf, die ruhige Musik zu genießen. Die Weihnachtsgeschichte aufgreifend, betonte der Geistliche, dass "Freude" ein Bestandteil der Weihnacht sei. "Freude brauchen, wir, denn sie macht dankbar." In der Weihnachtsgeschichte komme die Freude genau von jenem, der schmerzlich vermisst wurde und am 24. Dezember gekommen sei. "Jesus Christus ist Trost in Person, den wir mit der Seele wahrnehmen."

Otto Bayreuther, Diakoniegeschäftsführer, rechnete vor, dass 140 Menschen im Paul-Gerhardt-Haus leben, die täglich gepflegt werden. Hoch gerechnet aufs Jahr seien das 50 000 Betreuungstage. "Das ist eine grandiose Leistung, die Beate Lenk und ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten."

Ihre Grußworte "zum Geschenk" machten Landrat, Oberbürgermeister und Abgeordneter, indem sie darauf verzichteten und stattdessen Lieder der Waldsteinsaiten hören wollten.

Wie Pfarrer Hans Klier betonte, könne sich niemand dem Zauber von Weihnachten entziehen. Es sei das Fest der Erinnerung und Hoffnung. Er forderte auf, das "Licht von Weihnachten im Herzen leuchten zu lasen".

Heimbeirätin Hildegard Körber wünschte allen ein frohes Fest. rd

    
    

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