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Für eine Welt ohne Grenzen

Ackerl | Hunderte von Besuchern aus Bayern und Tschechien feiern an der Ackerl-Kapelle am Liebensteiner Tor gemeinsam eine stimmungsvolle Grenzweihnacht mit allem, was dazugehört.
Von Silke Meier
  • fpst_am_hirten_141209 Die Hirtenhörner gehören einfach zur Grenzweihnacht am Ackerl dazu. Auch heuer eröffneten sie die Feier an der Grenzkapelle. Fotos: Meier
     
  • fpst_tremmel_141209 Gemeinsam sangen Kinder und Erwachsene zusammen mit dem Nikolaus ihre Lieder.
     
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Selb - Den Lärm und die Neonlichter der Stadt hinter sich zu lassen und im Wald Weihnacht zu feiern, dazu hatten Hans Popp mit dem Verein "ENKL", Pfarrer Franz Tremmel und die Freunde aus Tschechien eingeladen. Das verbindende Element auf dem Fleckchen Erde kurz vor dem Schlagbaum ist die Kapelle. Eine aus Holz gebaute Kirche mit einer Glocke und einem Kreuz, festlich geschmückt mit Lichterketten und Weihnachtskerzen.

Rund um die Kirche lodern Feuerstellen und Holzscheite, qualmen der Grill mit den Bratwürsten und Steaks und dampfen die heißen Getränke. Dann rufen die fünf Hirtenhornspieler mit Josef Reichel aus Speichersdorf an der Spitze und es wird still auf dem Platz um die Kapelle.

Viele ehrenwerte Gäste begrüßt Hans Popp, darunter die beiden Bürgermeister aus Liebenstein und Schönbach, Oberbürgermeister Wolfgang Kreil, den Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, stellvertretenden Landrat Hans-Frieder Roblick, Toni Thumser als Vertreter der Liebensteiner und die Familie Pitronjova, die den Ascher Kinderchor mitbrachte.

Seinen Dank richtete Popp auch an die Egertaler, alle Mitwirkenden der Grenzweihnacht und die beiden Sängerinnen Katharina Flögel und Lenka Peller.

Die Waldweihnacht an der Grenze und mitten in der Natur berge das große Geheimnis Gottes und des Seins, so Pfarrer Franz Tremmel. "Die Grenze weckt die Sehnsucht nach einer Welt, in der es keine Grenze mehr gibt." Dieses Gefühl wach werden zu lassen und damit reich beschenkt nach Hause zu gehen, das wünschte Tremmel den Besuchern.

Fünfzehn Mädchen und Buben aus Asch, mit einem Teelicht in der Hand, sangen fröhliche Lieder, und die Erwachsenen stimmten zweisprachig in die Weihnachtslieder ein.

Der Nikolaus (Zdenka Kobel), sprach deutsch und tschechisch zu den Kindern. Und die Kinder kamen dann, sagten Gedichte auf, erzählten kleine Geschichten und wurden dafür reich beschenkt.

    
    

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