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Hilfe für die Flutopfer

Über 80 Spender beteiligen sich an der Spendenaktion für Deggendorf. Initiatorin Tina Arzberger ist überwältigt von der Resonanz.

Von Gisela König
  • Tina Arzberger
  • Jessica Strößner
Bild von

Selb/Schönwald - Die Solidarität der Menschen in der Region mit den Flutopfern in Niederbayern ist immens groß. Am Donnerstagabend haben Tina Arzberger aus Selb und ihre Cousine Jessica Strößner aus Deggendorf über das soziale Netzwerk Facebook eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, und schon gestern Mittag haben über 80 Personen ihre Hilfe angeboten beziehungsweise bereits gespendet.

"Eigentlich wollte meine Cousine die Hilfsgüter mit ihrem Pkw nach Deggendorf transportieren, aber inzwischen hat das Ganze größere Dimensionen angenommen", erzählte Tina Arzberger gestern im Gespräch mit der Frankenpost. Ganz spontan habe ein Schönwalder Geschäftsmann sein Lager für die Sachspenden zur Verfügung gestellt und einen Spediteur aufgetan, der die Hilfsgüter nächste Woche mit einem Lkw nach Deggendorf fährt. Doch damit nicht genug: Der Schönwalder Unternehmer hat spontan 2100 Rollen Toilettenpapier, 500 Zahnpflegesets sowie Shampoo und Duschgel gespendet. Die Sachspenden werden dann in der kommenden Woche von einem Sammellager des Deggendorfer Kreisjugendrings aus an die Flutopfer verteilt.

Wie der KJR Deggendorf den beiden Initiatorinnen der Spendenaktion mitgeteilt hat, werden noch dringend Hygieneartikel, Tierfutter und kleinere Elektrogeräte wie Föne, Toaster oder Wasserkocher benötigt. Mit Kleidung sei man bereits eingedeckt.

Tina Arzberger hat inzwischen auch schon viele private Spenden, seien es Naturalien oder Geld, erhalten. Das Geld werde dazu verwendet, speziell Tierfutter zu kaufen. "Der Facebook-Spendenaufruf schlug ein wie eine Bombe", zeigt sich die Selberin von der Hilfsbereitschaft überwältigt. Sogar ein Paket aus Berlin sei inzwischen unterwegs, und in Wiesau habe eine Facebook-Bekanntschaft ebenfalls ein Sammellager für die Hilfsgüter eingerichtet, die dann zur Sammelstelle in Schönwald transportiert werden.

Wer noch helfen möchte, kann bis zum Abgabeschluss am Dienstag, 11. Juni, spätestens 10 Uhr (dann fährt der Lkw ab), die Sachspenden in der Schönwalder Firma, Heidestraße 8, abgegeben. Natürlich steht auch Tina Arzberger bei Fragen zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 0175/3643962 erhalten Spendenwillige Informationen. Ein Anruf genügt und die Hilfsgüter werden auch gerne abgeholt.

    
    

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Die neuesten Kommentare

Hilfe für die Flutopfer

von hanspeter1946 x am 08.06.2013 14:31
Das ist wunderbar, das sich viele der Flutopfer annehmen. Das sind Katastrophen die sich leider öfter wiederholen werden. Allen Dank denen, die sich Einbringen und Helfen. Ich habe aber eines zu Beanstanden. Von Länder aber, denen wir immer geholfen haben, mit Konzerten mit namhaften Künstler die sich auch dafür eingebracht haben um möglichst viel Geld für Sie zu zu sammeln. Aber für unsere eigene Katastrophe die uns jetzt getroffen hat, habe ich bis jetzt noch nicht vernehmen können, das von Ihnen, die sich Freunde nennen,Hilfen oder Gelder angekommen sind.Wir werden uns in Zukunft auch etwas mehr zurückhalten und uns Revanchieren müssen für die untätige Hilfe die wir von deren Seite-erfahren durften.Wir müssen uns mit einander selber Helfen und werden es auch selber zu Ende bringen. Das Gelabere der Minister geht mir auf den Geist, das Millionen bereitgestellt werden, ist ja Recht und Gut aber die Millionen gehen wieder von unseren Steuergeldern ab.Wir Zahlen unseren Schaden selber!
(2)

Wer denn?

von besserwissender am 09.06.2013 16:56
Welche Länder sollen "uns helfen"? Meinen Sie etwa Bangladesh oder Haiti.....?
(4)

Wer denn?

von hanspeter1946 x am 10.06.2013 11:58
Herr von Besserwisser,sie sollten sich einen anderen Namen zulegen.von nichts eine Ahnung, aber Frech antworten.Wir Deutschland, sind der Geldbeutel der Welt.Wenn ein Land Bauchweh hat,ist die Mutter Theresa, ich meine Frau Merkel schon mit der Spritze unterwegs.Zählen die Ober-gescheiter doch einmal die Milliarden zusammen, die wir wahrscheinlich nimmer sehen werden und dann erklären Sie hier auf dieser Seite doch ob es Gerecht ist, uns das Geld so aus der Tasche zu ziehen.Sie werden ganz bestimmt nicht da zu beitragen,oder sie haben so viel, das sie es nicht mehr merken, wenn Sie etwas Spenden sollten.Denn die Spenderhosen haben die Leute an, die selbst nicht viel haben.Wir bekommen keine Spendenquittung weil wir keine brauchen, wie Leute die sich auch noch von der Öffentlichkeit feiern lassen, für ihre milde Gabe! Entweder ich Spende von Herzen oder ich lass es sein.Es muss einmal Schluss sein mit den Wohlfahrtsstaat.Der,der uns nicht Vergisst,soll auch von uns nicht Vergessen sein.
(1)

Freilich haben Sie ...

von Ramphis am 10.06.2013 10:36
... recht! Es wird sich kein Bangladesh oder Haiti, sowie die europäischen Länder Griechenland, Italien und Spanien sich von ihrer guten Seite der finanziellen Art und Weise zeigen; nicht einmal Francios Hollande von Frankreich wird uns DEUTSCHEN in (egal welchen) Nöten helfen. WIR DEUTSCHEN sind im europäischen Parlament (Brüssel) verhasst.
(1)

@ RAmphis: Ein ganz schöner.....

von rawetz am 10.06.2013 11:10
.....Schmarrn, den Sie da zusammenschreiben!
(1)
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