zuletzt bearbeitet: 10.03.2010 22:05 Uhr
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Maßstäbe in der Jugendarbeit gesetzt
Oase | Der CSA-Kreisvorstand besucht das größte Schülercafé in Bayern.
Selb - Der Kreisvorstand der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA) der CSU besuchte das Schülercafé Oase im Schulzentrum der Stadt Selb. Längst sind Schülercafés keine Kantinen mehr, sondern zunehmend ein wichtiger sozialer Lebensraum für Jugendliche. Grund genug für den CSA-Kreisvorstand, seine konstituierende Sitzung in dieser Einrichtung der evangelischen Kirche durchzuführen und dabei auch mit deren Leiter, Diakon Jürgen Kricke, zu sprechen.
Seit Februar 2009 ist der Diakon aus Straubing Leiter des Referats für schulbezogene Jugendarbeit der drei evangelischen Kirchengemeinden Stadtkirche, Erkersreuth und Christuskirche. Er berichtete von seinen Erfahrungen in der evangelischen Jugendarbeit und konkret der Arbeit im Schülercafé. Einige CSA-Kreisvorstandsmitglieder kannten dieses noch als Tagescafé für Schüler von früher und waren begeistert von der jetzigen Ausstattung und Gestaltung, vor allem aber dem breiten Aufgabenprofil der Einrichtung, die von Mittagessen über Hausaufgabenbetreuung für Gruppen und Einzelne bis zur Freizeitgestaltung den Schülern der umliegenden Schulen viel bietet.
Der Bedarf für ein Schülercafé mit so umfangreichem Angebot ist da, wie der Regionaljugendreferent Diakon Kricke deutlich machte. Kamen anfangs 30 bis 50 Schülerinnen und Schüler täglich, so sind es heute 150 bis 300 Kinder und Jugendliche. Neben der Betreuung von offenen Ganztagesklassen der Realschule und des Gymnasiums gibt es eben auch die "klassische Schülercafé-Arbeit": Schüler können die Oase zwischen 7 und 8 Uhr zum Frühstück oder zwischen 11 und 16 Uhr besuchen. "Es ist keine Anmeldung nötig. Das ist für die Schüler, die wir besonders erreichen wollen, sehr wichtig", erläuterte Jugenddiakon Kricke. Der Erfolg lässt sich sehen: Das Schülercafé in Selb ist das größte in Bayern.
"Diese Einrichtung setzt Maßstäbe in der offenen Jugendarbeit, die schon lange gleichzeitig Sozialarbeit für Jugendliche und Familien ist und auch junge Menschen erreicht, die diese Förderung dringend brauchen", unterstrich der CSA-Kreisvorsitzende Dr. Jürgen Henkel. Er kündigte schließlich an: "Wir werden uns als CSA für eine langfristige Sicherung der Fördergelder einsetzen."
Der CSA-Kreisvorstand beschloss dann, eine eigene Homepage für den Kreisverband anzulegen. Als eine der Aufgaben im ersten Halbjahr sieht der CSA-Kreisverband die Thematisierung der Überschuldung privater Haushalte sowie die Möglichkeiten der beruflichen Fort- und Weiterbildung in Hochfranken. jh
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