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Motivation für Staatsregierung

Die Kreis-SPD besucht die Jubiläumsausstellung im Porzellanikon Hohenberg. Direktor Wilhelm Siemen führt die Gäste persönlich durch das Museum.

Von Berndt Amann
  • fpst_spd_010910 Die Kreis-SPD besuchte die Jubiläumsausstellung im Porzellanikon Hohenberg. Das Foto zeigt (von links): Uschi Schricker, Georg Dülp, Hans-Jürgen Wohlrab, Peter Schricker, Bettina Bayerl, Albrecht Schläger, Museumsdirektor Wilhelm Siemen, Michael Flood, Johanne Arzberger, Konrad Scharnagl, Frank Dreyer und Holger Grießhammer. Foto: Amann
     
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Hohenberg - Der Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion der SPD besuchten die Ausstellung "Königstraum und Massenware" in Hohenberg. Museumsdirektor Wilhelm Siemen begrüßte die Gäste und zeigte sich erfreut, einige zu sehen, die von Anfang an mitgeholfen hätten, den Traum von einer Ausstellung dieses Ausmaßes zu verwirklichen. Diese Präsentation verdanke ihre Bedeutung in der Größe einer Landesausstellung vor allem auch dem Netzwerk der wichtigsten Häuser in Europa. Auch wenn die einstmals führende Porzellanindustrie in Hochfranken immer mehr an Bedeutung verliere, so sei Porzellan doch ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal.

Ein Blick in die Gästelisten zeige, dass Besucher aus ganz Europa nach Hohenberg und Selb kämen, um diese wohl einmalige Ausstellung zu sehen - "Menschen, die ohne diese Ausstellung wohl nie nach Oberfranken gekommen wären", so Siemen. Viele hätten dabei auch die schöne Landschaft des Fichtelgebirges kennen gelernt und würden als Multiplikatoren zur Belebung des Tourismus in der Region beitragen. Bis jetzt hätten rund 60 000 Besucher diese Ausstellung gesehen. Siemen hofft, dass sich diese Zahl noch erhöht.

Bevor der Direktor die Gäste fachkundig durch die Ausstellung führte, bedankte sich SPD-Kreisvorsitzender Holger Grießhammer für den freundlichen Empfang. Er sprach Siemen und seinen Mitarbeitern ein dickes Lob für die geleistete Arbeit aus. Auch er sehe in dieser Präsentation einen wichtigen Beitrag zur Belebung des Tourismus. Diese Ausstellung, die es in dieser Größe und Bedeutung so schnell wohl nicht wieder geben werde, sollte aber auch Motivation für die Bayerische Staatsregierung sein, endlich in die Trägerschaft einzusteigen, um den Landkreis Wunsiedel und die Städte Selb und Hohenberg, die alle an großer Finanznot leiden, zu entlasten. Die Bedeutung des ersten deutschen Porzellanmuseums, das die Porzellanherstellung vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt zeigt, habe das gleiche Engagement des Freistaates wie zum Beispiel beim Textilmuseum in Augsburg verdient.

    
    

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