zuletzt bearbeitet: 13.12.2009 23:58 Uhr
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Arbeitsplätze für die Region als Ziel
Landtagsbesuch | Der Abgeordnete Martin Schöffel erläutert einer Gruppe aus dem Fichtelgebirge seine politischen Ziele.
Wunsiedel/München - Einer Einladung des Landtagsabgeordneten Martin Schöffel in den Bayerischen Landtag ist eine Reisegruppe aus dem Fichtelgebirge gefolgt. Schöffel bedankte sich damit bei Persönlichkeiten aus seinem Stimmkreis, die sich durch ihr gesellschaftliches und soziales Engagement verdient gemacht haben.
Nach einer Führung durch die Allianz-Arena konnten sich die Besucher im Plenarsaal des Maximilianeums einmal so richtig wie Landtagsabgeordnete fühlen, denn sie durften auf deren Sesseln Platz nehmen.
Am Rednerpult des Parlamentes gab Schöffel einen Überblick über die vergangene Plenarwoche und erläuterte seinen Alltag in München, der auch von der Arbeit im Wirtschaftsausschuss, im Ausschuss für Eingaben sowie in der Arbeitsgruppe Landwirtschaftspolitik geprägt sei. Ganz wie bei einer echten Plenardiskussion wurden Zwischenfragen gestellt und von Martin Schöffel beantwortet.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, beschäftigten sich meisten Fragen mit der Schulpolitik der Staatsregierung sowie mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Hochfranken. Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise sei es von größter Bedeutung, die guten Fördermöglichkeiten für Firmen und Kommunen in Hochfranken zu erhalten. Schöffel erinnerte an Großinvestitionen der heimischen Wirtschaft mit staatlicher Förderung auch in diesem Krisenjahr.
Am Ziel, zusätzliche Arbeitsplätze in die Regionen zu bringen, werde in der Staatsregierung gearbeitet. "Mit der Verlagerung des Landesamtes für Umwelt von München nach Hof haben wir im Ergebnis sehr segensreiche Erfahrungen gemacht", sagte Schöffel. Es seien 300 zukunftssichere Arbeitsplätze entstanden. Wenn bei einer Behörde ohnehin ein Umzug anstehe, sollte dieser nach Nordbayern erfolgen, so der Abgeordnete.
Noch in diesem Jahr werde im Landkreis ein Dialog zwischen Kommunalpolitik und Behörden zur Zukunft der Schulstruktur im Fichtelgebirge begonnen, sagte Schöffel. Die Hauptschulen in Bayern würden konsequent weiterentwickelt. Sie sollten Schüler zum einen auf die Berufsausbildung vorbereiten, aber auch die Grundlage für eine weiterführende Ausbildung schaffen.
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