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Beck will es noch einmal wissen

Der Wunsiedler Bürgermeister möchte bis 2020 in seinem Amt bleiben. Am Dienstag kündigt er seine dritte Kandidatur an.

Von Matthias Vieweger
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Wunsiedel - Für Insider mag die Ankündigung nicht überraschend gekommen sein, der Zeitpunkt war dennoch unerwartet: Dreieinhalb Jahre vor dem nächsten Kommunalwahlkampf kündigte der Wunsiedler Bürgermeister Karl-Willi Beck (Bild) an, dass er im Frühjahr 2014 erneut antreten will. "Ich möchte bis 2020 Bürgermeister der Festspielstadt Wunsiedel bleiben", sagte Beck gestern bei seiner Feier zum 40. Jubiläum im öffentlichen Dienst. "Erster Bürgermeister einer Stadt wie Wunsiedel zu sein, ist für mich der schönste Beruf, den man sich vorstellen kann. Ich strebe kein anderes Level mehr an."

Beck ist seit 2002 im Amt. Vor der damaligen Bürgermeister-Wahl hatten Martin Keltsch, Peter Träger und Hermann Sirtl den "Charly" aus Sinatengrün aus dem Hut gezaubert. Mit Erfolg. Der Politik-Neuling setzte sich klar gegen Manfred Söllner von der SPD und Roland Schöffel von den Freien Wählern durch. Vor zwei Jahren feierte der CSU-Mann einen Erdrutschsieg gegen den SPD-Kandidaten Michael Flood.

Dritte Bürgermeisterin Margit Widenmayer und Landtagsabgeordneter Martin Schöffel freuten sich darüber, dass Beck so frühzeitig seine Bereitschaft für eine dritte Amtszeit signalisiere. Dann könne der 56-Jährige seine erfolgreiche Politik in der Kreisstadt fortsetzen. "Es war immer der Plan des CSU-Kreisverbandes, dass du 2014 noch einmal kandidierst. Schön, dass du dazu bereit bist", sagte Schöffel. Er könnte sich Beck - Altersgrenze hin, Altersgrenze her - sogar über die Zeit von 2020 hinaus als Bürgermeister vorstellen. Doch da protestierte gestern schon einmal Becks Ehefrau Ingrid energisch. Irgendwann ist einmal Schluss. Bis 2020 langt schon", meinte die Bürgermeister-Gattin. Schließlich weiß niemand mehr als sie, wie zeitaufwendig das Bürgermeister-Amt ist.

    
    

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