zuletzt bearbeitet: 18.11.2009 17:02 Uhr
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Dankeschön für die Helfer
Kirchenlamitz - Seit 100 Jahren gibt es in Kirchenlamitz Menschen, die unermüdlich für das Wohl ihrer Mitbürger eintreten. Dieses stolze Jubiläum beging in einer würdigen Feier die Rot-Kreuz-Gemeinschaft Kirchenlamitz in der Schulturnhalle. Den musikalischen Rahmen gab Sarah Ziegler als Flötensolistin und das Duo Bernd Damböck und Jochen Hofmann.
Die hohe Wertschätzung des Roten Kreuzes machte die große Zahl hochrangiger Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens deutlich. Darunter waren Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Landrat und Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Dr. Karl Döhler, seine Stellvertreterin Dr. Birgit Seelbinder sowie die Bürgermeister und Stadträte der Stadt Kirchenlamitz. Als Vertreter des Bezirksausschusses Ober- und Mittelfranken war Hans Schlager anwesend. Auch die Partner-Bereitschaft Vaihingen/Enz aus Baden-Württemberg hatte eine Abordnung entsandt.
Bereitschaftsleiter Michael Ziegler führte aus, dass sich 1909 Mitbürger der Stadt Kirchenlamitz dem Gedanken von Henry Dunant verbunden fühlten, in uneigennütziger Weise anderen zu helfen. "Dieses Engagement leisten die Kameradinnen und Kameraden auch heute noch mit viel Idealismus und Opferbereitschaft." Heute sei das Rote Kreuz zu einer Selbstverständlichkeit für jedermann geworden. Die Arbeit werde meistens hinter den Kulissen geleistet, ob bei der Unfallrettung, im Krankentransport, bei den Sanitätsdiensten, in der Seniorenbetreuung oder in der Ausbildung der Bevölkerung in Erster Hilfe. "Die BRK-Mitglieder werden uns stets ein Vorbild bleiben", hob Ziegler hervor. Kreisbereitschaftsleiterin Petra Drewello nahm die Ehrung von Raffaele Limata für 25-jährigen aktiven Dienst mit der Silbernen Ehrennadel vor.
Landtagsabgeordneter Martin Schöffel erinnerte an die engagierte Tätigkeit des Roten Kreuzes bei der Grenzöffnung vor 20 Jahren.
BRK-Kreisvorsitzender Landrat Dr. Karl Döhler sagte: "In Kirchenlamitz wird aktiv Gutes für den Nächsten geleistet und das seit 100 Jahren. Wir brauchen Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen." Denn der Staat könne nicht alles tun.
Bürgermeister Thomas Schwarz brachte zum Ausdruck: "Das Jubiläum gibt die notwendige Kraft, auch für die Zukunft weiter zu arbeiten." Er ging auf die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes ein.
Kreisbereitschaftsleiterin Petra Drewello wies darauf hin, dass die Bereitschaft Kirchenlamitz technisch modern ausgerüstet ist. Auch die Soziale Arbeit sei ein fester Bestandteil der Rot-Kreuz-Arbeit.
Grußworte sprachen auch Vertreter des Fußballclubs Kirchenlamitz, der fünf Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet, der SPD Kirchenlamitz und Niederlamitz, des Turnvereins, des Fichtelgebirgsvereins und des Roten Kreuzes Vaihingen/Enz.
Dank sprach Bereitschaftsleiter Michael Ziegler dem Geschichts- und Heimatforscher Werner Bergmann aus, der in mühevoller Arbeit die Chronik über "100 Jahre Rotes Kreuz" in Kirchenlamitz verfasst hat. Der jetzt vorliegende Geschichtsband mit 50 Seiten Umfang ist das Ergebnis von 300 ehrenamtlich geleisteten Stunden.
Willi Fischer
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