zuletzt bearbeitet: 18.03.2010 21:37 Uhr
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FGV Nagel erwirbt Biotopfläche beim See
Versammlung | Die Ortsgruppe will der Gemeinde ihr Vereinshaus als Treffpunkt für die Jugend zu Verfügung stellen.
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Die geehrten Vereinsmitglieder zusammen mit Vorsitzendem Michael Ponader (rechts): Karin Schindler, Hans Reichel, Gabi Seifert, Hans Schindler, Christine Hoeß, Alfred Schmidt, Katharina Bayerl, Hans Zemsch, Gisela Söllner, Angela Schindler, Gisela Hütter, Thomas Hoffmann, Bärbel Ponader und Siegfried Schindler (von links). Foto: Wolfgang Lindner
Nagel - 482 Mitglieder, 16 weniger als im Vorjahr und 59 weniger als 2004, zählt die FGV-Ortsgruppe Nagel gegenwärtig. Diese Zahlen hat Vorsitzender Michael Ponader bei der Jahreshauptversammlung genannt. Rückgängige Mitgliederzahlen, so der Vorsitzende, seien ein Trend, der bei vielen Vereinen zu beobachten ist. Dies sei aber kein Grund, den Verein neu zu erfinden.
Eine gewisse Übersättigung stellte Ponader bei der Jugend fest. Trotz einer intakten Jugendgruppe, der rund 20 Kinder angehören, hätten die Gruppenstunden eingestellt werden müssen. Viel los sei nur noch bei "besonderen Events". Überlegungen, das Haus der Gemeinde als Jugendtreffpunkt zur Verfügung zu stellen, seien bisher an der Haftungsfrage gescheitert.
Ponader teilte mit, dass das Gipfelkreuz auf der Hohen Matze vor 20 Jahren aufgestellt wurde. Der Wald in Richtung Kösseine sei ausgeschnitten worden, somit gebe es jetzt wieder freie Sicht auf den Hausberg. Außerdem lade ein neuer Tisch zum Brotzeitmachen ein. Die vor 20 Jahren erbaute hölzerne Besteigungsanlage auf dem Prinzenfelsen sei vom Naturpark durch eine Metalltreppe ersetzt worden. Den Hans-König-Brunnen habe der Verein saniert. Die Überlegung, für den Nagler See zwei Tretboote anzuschaffen, gebe es noch immer. Allerdings könne der FGV die Kosten nicht alleine schultern.
Laut Wanderwart Hans Hütter war die Beteiligung bei allen Wanderungen gut. Naturschutzwart Heini Bauriedel kündigte an, heuer sei der Erwerb des Hochmoorbiotops am nördlichen Teil des Nagler Sees geplant. Dazu müssten aber noch Gespräche mit dem Hauptverein und der Naturschutzstiftung geführt werden.
Wegewart Peter Hartl berichtete, dass sich die Schilder entlang des neuen Jean-Paul-Wegs großer Beliebtheit erfreuten. Immer wieder würden welche fehlen. Die Fotogruppe hat sich laut Hartl erfolgreich an Ausstellungen beteiligt.
Bürgermeister Theo Bauer begrüßte die Absicht der Ortsgruppe, das Biotop anzukaufen. Dies passe gut in das Konzept des Natur- und Kräuterdorfes.
Michael Ponader teilte mit, dass er nach 20 Amtsjahren im kommenden Jahr nicht mehr kandidiere. Wolfgang Lindner
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