zuletzt bearbeitet: 10.03.2010 22:13 Uhr
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Ihr Deutsch ist inzwischen fast perfekt
Wunsiedel - Eines ist den drei Gastschülern am Luisenburg-Gymnasium gemeinsam: Sie "verlieren" ein Jahr an ihrer eigenen Schule in Ostrov, das sie nachholen müssen. Dennoch haben Andrea Colaková, Adam Sedlacik und Egon Kunzmann sich dazu entschlossen, ein Jahr "Auszeit" zu nehmen, um ein volles Schuljahr an ihrer deutschen Partnerschule zu absolvieren mit dem Ziel, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Was dieses Ziel betrifft, so haben sie schon viel erreicht. Alle drei unterhalten sich inzwischen mühelos in der Sprache ihres Nachbarlandes und können auch dem Unterricht an ihrer Gastschule ohne größere Schwierigkeiten folgen.
Adam berichtet sogar von einem ersten Erfolgserlebnis: In den "Faschingsferien" war er mit seiner eigenen tschechischen Familie in Österreich - und siehe da, die Verständigung klappte großartig, erzählt er voll Begeisterung.
Betreut werden die tschechischen Gastschüler von Oberstudienrat Helmuth Stäudel, der auch darauf achtete, dass die drei in verschiedenen Klassen der zehnten Jahrgangsstufe untergebracht wurden, damit sie sich nicht in Tschechisch untereinander, sondern in Deutsch mit ihren Mitschülern unterhalten. "Das war am Anfang zwar nicht ganz leicht, hat uns aber gutgetan", befinden Andrea, Adam und Egon einmütig. Sie alle wurden gut von Mitschülern und Lehrkräften des LuGy aufgenommen und gewöhnten sich schnell ein. Obwohl in der zehnten Jahrgangsstufe geführt, besuchen sie den Unterricht, je nach Fach, teilweise auch in niedrigeren Klassen.
Seit Schuljahresbeginn im September 2009 sind die Jugendlichen nun am LuGy, haben sich gut in ihre Gastfamilien eingelebt und Freundschaften geschlossen. In der Freizeit treiben sie am liebsten Sport.
Die "Auszeit" von ihrer normalen Schulausbildung nutzen die tschechischen Gäste auch dazu, um sich über ihr Berufsziel Gedanken zu machen, für das nach Rückkehr ans Gymnasium in Ostrov die Weichen gestellt werden. Andrea denkt daran, Zahn- oder Tierärztin zu werden; Adam möchte etwas mit Menschen und Finanzen zu tun haben oder in Richtung Marktforschung gehen und Egon will auf jeden Fall einen Beruf, der etwas mit Sport zu tun hat. J.A.
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