zuletzt bearbeitet: 21.07.2010 22:12 Uhr
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Junge Union ohne Nachwuchssorgen
Die Marktleuthener CSU ist stolz auf ihre aktive Jugendorganisation.
Marktleuthen - Die Junge Union in Marktleuthen ist der größte, aber auch einer der aktivsten Ortsverbände im Landkreis Wunsiedel. Dies stellte Vorsitzende Michaela Prell mit Zufriedenheit bei der gutbesuchten Jahreshauptversammlung. Wie Prell sagte, wird die starke Marktleuthener Stellung auch im Vorstand des Kreisverbands deutlich, wo der Ortsverband mit zwei Stellvertretern und fünf Beisitzern vertreten ist.
Jürgen Knöfel, der Vorsitzender des Marktleuthener CSU-Ortsverbandes, lobte die sehr aktive Nachwuchsorganisation, ohne die so manche Aktion der CSU nicht möglich gewesen und auch heute nicht möglich wäre. Die Marktleuthener Junge Union ist ein verlässlicher Partner für den Ortsverband, so Knöfel. Neben der politischen Arbeit sei die Beteiligung am öffentlichen Leben in Marktleuthen schon immer wichtig und von großer Bedeutung für die Junge Union gewesen, sagte Michaela Prell. Hier seien besonders zu erwähnen: die Aufräum- und Renovierungsaktionen auf den Spielplätzen, die zusammen mit dem CSU-Ortsverbandes vorgenommen wurden, sowie die Beteiligung am Weihnachtsmarkt.
Eine besondere Herausforderung sei die alljährliche Schnittkirwa. Bei diesem mehrtägigen arbeitsintensiven Heimatfest ist die Nachwuchsorganisation stets tatkräftig bei der Sache. Vom Erlös des vergangenen Jahres konnten nicht zuletzt die lang ersehnten Flachbildschirme für den städtischen Jugendraum angeschafft werden.
Den Mitgliederstand der Jungen Union bezifferte Prell auf knapp 30. Die Zahl sei seit Jahren stabil, betonte die Vorsitzende. Daher habe die CSU in Marktleuthen derzeit keine Nachwuchsprobleme. Im Gegensatz zu anderen Parteien fühle sich die Jugend in Marktleuthen von der Arbeit der CSU im Ort angesprochen und auch gut aufgehoben. Dies liegt nach Meinung von Michaela Prell vor allem an dem bürgerfreundlichen Einsatz der CSU-Stadtratsfraktion und von Bürgermeister Helmut Ritter, aber auch an der exzellenten Vertretung der CSU durch Martin Schöffel und Hans-Peter Friedrich in München und Berlin.
Gerade deshalb erhoffe man sich jetzt auch eine entsprechende Unterstützung bei der angekündigten Verlagerung einer staatlichen Behörde in den Landkreis Wunsiedel. Nach Ansicht der Vorsitzenden muss Marktleuthen zur engeren Wahl gehören. Wie die Vorsitzende ausführte, hat der weitere erhebliche Abbau von Arbeitsplätzen durch die endgültige Schließung der Porzellanfabrik Winterling und des Baywa-Lagerhauses der Stadt Marktleuthen überaus schwer zugesetzt. Deshalb sei zu befürchten, dass noch weitere Einwohner die Stadt verlassen und aus beruflichen Gründen in die Ballungsräume ziehen müssen. Deshalb sei es äußerst wichtig, dass durch umgehendes Handeln sowie durch die Unterstützung der Staatsregierung neue Arbeitsplätze in Marktleuthen entstehen. Ein weiteres Anliegen von Michaela Prell ist es, dass die Kommunen im Unterzentrum noch besser zusammenarbeiten.
Abschließend diskutierten die Mitglieder noch über geplante Aktionen. Derzeit stehen die Vorbereitungen für das Bürgerfest am kommenden Samstag, 24. Juli, im Vordergrund, denen sich die arbeitsreichen Einsätze bei der Schnittkirwa direkt anschließen. Im Herbst wird es ein besonderes Rhetorikseminar für alle JU-Mitglieder geben, gab die Vorsitzende bekannt.
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