zuletzt bearbeitet: 18.07.2010 16:32 Uhr
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Sicher in die Zukunft
Der Fortbestand und Ausbau der Montessori-Schule in Marktleuthen ist gesichert. Landtagsabgeordneter Martin Schöffel hat in der Schule den Bewilligungsbescheid für eine Förderung nach den tatsächlichen Schülerzahlen übergeben.
Marktleuthen - Der Ausflug der Eltern und Lehrer der Montessori-Schule in Marktleuthen nach München ins Maximilianeum vor etwa vier Wochen hat sich gelohnt. Die Gruppe hatte größte Sorgen um den Fortbestand der Schule angemeldet, da die Schulen nach dem neuen Schulgesetz nur nach den Schülerzahlen der Vorjahre gefördert werden sollten. Für die neue und stark wachsende Montessori-Schule in Marktleuthen hätte das aber bedeutet, dass die Kosten zwar erheblich gestiegen wären, nicht aber die Förderung.
Nun, vier Wochen später, herrschte eitel Sonnenschein in der Marktleuthener Schule. Landtagsabgeordneter Martin Schöffel hatte den neuen, höheren Bewilligungsbescheid und die gute Nachricht mitgebracht, dass wachsende Schulen nun doch nach dem tatsächlichen Schülerstand unterstützt werden. Die Sekundarstufe könne nun wie geplant eingerichtet und fortgeführt werden. Die staatliche Regelung gelte für die kommenden fünf Jahre.
Schöffel zeigte Verständnis für die Sorgen der Eltern. Nach der vorher geplanten Regelung wäre es sehr schwer geworden für die Schule. Ein höherer Beitrag wäre für manche Eltern nicht mehr akzeptabel gewesen.
Der Marktleuthener Bürgermeister Helmut Ritter freute sich über die gute Nachricht aus München. Damit werde auch der Schulstandort, an dem einst über 500 Kinder zur Schule gingen, gestärkt.
Beate Wurziger-Keltsch vom Vorstand der Schule sagte dem Abgeordneten ein herzliches Dankeschön dafür, dass er sich "so reingehängt" habe. Ausgerichtet sei die Montessori-Schule in Marktleuthen bis zu einem Besuch der FOS und dem Abschluss mit dem Fachabitur. Mit dem Schwerpunkt auf Sprachen wolle man eine der wichtigsten Kompetenzen für künftige Berufe auf einem globalen Markt vermitteln, Gedenken vernetzen und nachhaltiges Denken lehren.
Schulleiterin Anke Meier sagte: "Da ist uns schon ein Riesen-Klotz vom Herzen gepoltert." Jetzt sei die Förderung so, wie sie sein sollte. Vorsitzende Martina Gruber schloss sich an. Und auch stellvertretender Landrat Horst Weidner hatte lobende Worte für einen tüchtigen Abgeordneten. Schließlich sei die beliebte Schule ein wichtiger Standortvorteil für den Landkreis Wunsiedel.
Und auch die Kinder selbst bedankten sich bei Martin Schöffel. Zwei Geburtstagskinder der zweiten und dritten Klasse überreichten dem Abgeordneten ein Montessori-T-Shirt und ein künstlerisch gestaltetes Plakat mit der Aufschrift "Danke".
Der Montessori-Schule in Marktleuthen gehören drei Klassen der Grundschule mit 48 Kindern an. Im neuen Schuljahr kommen noch 13 und die neue Sekundarstufe hinzu. Für Neue sind derzeit noch drei Plätze frei.
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