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Wie wichtig Wasser fürs Leben ist

Fortbildung | Lehrer drücken die Schulbank, um das Thema künftig im Schullandheim mit ihren Schützlingen weiter vertiefen zu können.
  • fpwun_mavie_wasserschule_19 Die Wasserschule Oberfranken geht jetzt in die Praxis. Ab Ostern erleben Schüler aus der Region, was Wasser im Leben und Leben im Wasser bedeutet. Foto: Universität Bayreuth
     
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Weißenstadt - Um neue Unterrichtsansätze und Forschungsergebnisse zum Thema Wasser ging es kürzlich im Schullandheim Weißenstadt. Dort fand eine Lehrerfortbildung des Lehrstuhls Didaktik der Biologie der Universität Bayreuth statt. Grund-, Hauptschul- und Förderlehrer der Bezirke Oberfranken und Oberpfalz waren eingeladen, um von Anne Liefländer, Doktorandin des Lehrstuhls, die Thematik nähergebracht zu bekommen.

Basis der Fortbildung war die Vorstellung eines Umweltbildungsprogramms, das im Rahmen eines mehrtägigen Schullandheim-Aufenthaltes durchgeführt werden kann. Darin sollen sich Schüler der Jahrgangsstufen vier bis sechs mit den verschiedenen Aspekten des Themas "Leben im Wasser - Wasser im Leben" befassen, angefangen bei Eigenschaften und Vorkommen des Wassers, über Wasser-Ökologie bis hin zu eigenen nachhaltigen Verhaltensweisen im Alltag.

Die Zielsetzung des Umweltbildungsprogramms besteht darin, ökologisches Verhalten durch unmittelbares Erleben und schülerzentriertes Lernen zu fördern. Konkrete Handlungsoptionen im Alltag werden aufgezeigt, diskutiert und in ihren Umwelt-Potenzialen gegenübergestellt. Im Vordergrund steht die emotionale Verbundenheit mit der Natur, aber auch die kritische Auseinandersetzung mit alltäglichen Situationen, um umweltfreundliche Verhaltensweisen und nachhaltigen Umgang mit Wasser in den eigenen Alltag zu integrieren.

Der Vormittag der Lehrerfortbildung stand unter dem Motto "Leben im Wasser". Dies schloss vor allem die theoretische Erarbeitung der Gründe und Hintergründe der aktuellen Gefährdung von Amphibien in Deutschland sowie deren gegenwärtig weltweiten Rückgang ein. Am Nachmittag wurden die Themen virtuelles Wasser und der individuelle Wasserfußabdruck beleuchtet. Jeweilige praktische Phasen ließen die fortbildenden Lehrer wieder zu Schülern werden und in Partnerarbeit mit eigenen Händen ausgewählte Programmabschnitte und Unter-richtsansätze selbst erproben.

Die Schulklassen der teilnehmenden Lehrer bekommen bevorzugten Zugang zu der ab Ostern anlaufenden praktischen Phase der Doktorarbeit von Anne Liefländer. Während der sollen möglichst viele Schüler das didaktische Programm im Schullandheim erleben. Diese Klassen werden zur empirischen Basis der Programm-Evaluierung beitragen und so helfen, die Wasserschule auch über die Zeit der fachdidaktischen Doktorarbeit hinaus nachhaltig zu machen.

    
    

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