zuletzt bearbeitet: 02.04.2008 21:05 Uhr
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Wo bleibt die Gerechtigkeit?
Wenn in diesen Wochen ein vermögender Steuerbürger mit Verbindungen nach Liechtenstein kalte Füße bekommt, dann geht er zu seinem Finanzamt und macht eine Selbstanzeige. Das kostet ihn etwas Überwindung und sechs Prozent Jahresaufschlag auf die hinterzogenen Steuern. Im Falle einer guten Anlage bleibt da sogar noch etwas übrig. Straffrei bleibt er ohnehin. Wenn eine von Hartz IV lebende Mutter zwei Wochen zu spät den Ferienjob ihres Sohnes bei der für sie zuständigen Arge angibt, dann wird ihr mitgeteilt, dass es keine Alternative zu einem Verfahren durch die Strafbehörden gibt. Leider, aber die Vorschriften sind halt so. Natürlich sind dies Dinge, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Sie formen aber die Vorstellung davon, wie gerecht es in einem Land zugeht.
Oder auch in einer Kommune, in der „Ein-Euro-Jobber“ schon fast zehn Prozent des Personals stellen. Als eine Art Zivildienst für Familienväter war dieses Instrument der Arbeitsmarktpolitik sicherlich niemals gedacht. Joachim Dankbar
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Passt schon.von wildehilde
(40) am 03.04.2008 22:54Wer hätte es anders erwartet, so sieht RECHT aus. Entweder du gehörst zu den oberen 10000 oder irgend ein Amt lutscht dir die Butter vom Brot runter, weil dein Kind 50 Cent auf der Strasse gefunden hat. Hätte irgendjemand in diesem Land etwas anderes erwartet? |
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