zuletzt bearbeitet: 07.02.2010 21:09 Uhr
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Götterdämmerung in Schwarzenbach
Bottichg‘waaf | Vier unterhaltsame Stunden begeistern die närrischen „Olympischen Spiele“ mit Show, Gardetanz und Büttenreden im ausverkauften Turnerheim in Schwarzenbach.
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Akrobatisch war die Vorführung der "Zwerge von Hopfen-Bergen", der Turnerjugend des TS Schwarzenbach, unter Leitung von Wolfgang Frisch. Weitere Bilder im Internet auf www.frankenpost.de Fotos: Dietel -
Anmutend wirkt das Gardemädel des TV Kirchenlamitz. -
Siggi Tost (rechts) mimt Freddy Quinn.
Schwarzenbach an der Saale - "Es lebe unsere Faschingsnacht mit Dschingderassabum!" Dieses Schwarzenbacher Faschingslied stand ganz am Anfang des "Bottichg'waaf" im Turnerheim. Und es war auch der Einstieg in die närrischen "Olympischen Spiele" mit Show, Tanz und Bottichreden. Dabei waren viele Gäste vor Ort. Olympische Götter in Person des Siebenerrates, Freddy Quinn, Michael Jackson, der Zwerg vom Hopfengarten, der fränkische Kneipenwirt in Berlin sowie die Garden und Tanzgruppen der Turnerschaft Schwarzenbach, des TV Kirchenlamitz und des DCC Weischlitz. Mit Witz und Humor moderierten Andreas Bär und Marco Müller das Programm.
Das olympische Volk, sprich Publikum, wurde von Prinz Christian I. und Nadine I. begrüßt. Sie beklagten beim Rathaussturm nicht nur die leere Stadtkasse, sondern auch den Umstand, dass viele Stadträte dieses Ereignis "geschwänzt" hätten. Zur "Griechischen Götterdämmerung" luden Michalos von Delphi (Michael Hein) und Werneros von Gyros (Werner Hoffmann) als Aristoteles. Beide wähnten griechische Spuren in Schwarzenbach zu erkennen:. "Wenn du von Westen her in diese Stadt einkehrst, und den Kreisverkehr an der Umgehungsstraße überquerst, siehst du auf einer Insel Reste eines Torbogens stehen. So mancher Besucher hat das in Athen auf dem Berg als Akropolis auch schon gesehen." Gehe man durch die Straße des Loh-Baches, so findet man dort manches Haus schon ohne Dach, aus einem Haus wachsen sogar schon die Bäume heraus.
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07.02.2010
Mit der magischen Zahl "11" beschäftigte sich Siebenerrätin Julia Barthold, von den Moderatoren als "künftige Faschingsprinzessin von Rehau" vorgestellt. Sie bezeichnete die "11" als "Zahl der Maßlosigkeit und der Sünde". Zudem sei "11" eine Schnapszahl. Ebenso von Magie sei die Sieben mit dem Siebenerrat, sieben Kräuter und sieben Tage sowie sieben Brücken, die es in Schwarzenbach gibt.
Als Dionysos, der Gott des Weines, des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit und der Natur outete sich Reinhard Püschel als fränkischer Kneipenwirt in Berlin. Unter anderem galt sein scharfzüngiger Blick dem "Vorzeige-Oberfranken" Theodor zu Guttenberg. Püschel befürchtete, dass er sein Zeug hinwerfe und in die Werbebranche zur Haargel-Industrie flüchte. "Früh beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, mittags am Hindukusch, abends beim Dinner mit der Kanzlerin und die Frisur hält immer noch."
Mit Tanz und Akrobatik unterhielten die Garden und die Zwerge von den Hopfen-Bergen. Bei einer griechischen Show tanzten unter anderem Bürgermeister Alexander Eberl und Stadtrat Hans-Peter Baumann den Sirtaki Arm in Arm.
Siggi Tost, der Freddy Quinn mimte, machte dies so überzeugend, dass ihm zugerufen wurde: "Mach' mir ein Kind." Und das "Michael-Jackson-Double" vom DCC Weischlitz erntete tosenden Beifall beim Griff in den Schritt. R. D.
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