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Initiative sieht Lichtenfels als Vorbild

Hof - Die Bürgerinitiative Mobilfunk Hof bewertet die Vorgehensweise der Stadt Lichtenfels in Sachen Mobilfunkmasten als vorbildlich. Die Initiative hatte Stadträte und Bürger zu einem Vortrag des zweiten Lichtenfelser Bürgermeisters Bernhard Christoph eingeladen: Er sprach zum Thema "Umsetzung eines Standortkonzepts für Mobilfunksendemasten in der Kommune". Wie die Bürgerinitiative mitteilt, konnten sich die Zuhörer ein objektives Bild von der vorbildlichen Umsetzung des Lichtenfelser Standortkonzepts machen.

Laut Christoph ist es der Stadt mit rechtlichem Beistand und der Zusammenarbeit aller Fraktionen "bei diesem sensiblen Thema gelungen, nach dem Erlass einer Veränderungssperre die Überarbeitung der Bauleitplanung zu gestalten": Mobilfunksendemasten würden im Sinne einer weiterhin guten Versorgung genau dort angesiedelt, wo sie nicht in Konflikt mit sensiblen Bereichen stehen.

Überversorgung

Die BI Mobilfunk strebe in Hof gerade wegen der bereits mehrfach festgestellten Überversorgung mit Sendemasten eine ähnliche Verfahrensweise an. "Sie hat mit dem aufklärenden Vortrag von Herrn Christoph die anwesenden Stadträte von der Notwendigkeit dieses Schritts überzeugen können,", heißt es in der Mitteilung. Die Initiative betont, sie stehe nicht für eine Abschaffung des Mobilfunks und der Sendemasten, sondern für einen verantwortungsvollen Einsatz der Technik und für eine vorausschauende Vorgehensweise im Stadtgebiet.

Christoph habe für die Anwesenden "Licht ins Dunkel der Veränderungssperren, Bauleitplanung und Technik" gebracht. Interessanterweise hätten auch Verantwortliche aus Kommunen des Landkreises die Veranstaltung besucht. "Leider hatte sich die CSU-Fraktion dem Thema verschlossen." Seitens der Stadtverwaltung Hof war ein Vertreter des Bauamtes anwesend.

Grund zur Hoffnung

Die Bürgerinitiative habe "trotz der Abwesenheit diverser Bürgervertreter" Grund, auf ein Standortkonzept zu hoffen: Anwesende Stadträte hätten von einer außerordentlich gelungenen Information durch den Lichtenfelser zweiten Bürgermeister gesprochen. Hof habe die Chance auf ein "Alleinstellungsmerkmal" in Hochfranken, sollte ein Standortkonzept umgesetzt werden.

    
    

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Die neuesten Kommentare

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von karlos am 19.11.2011 22:23
Und was will die Initiative jetzt genau? Mobilfunk nicht abschaffen, aber "sensible Bereiche" (was auch immer das ist) davon ausnehmen und alle Anwohner im Umkreis, Durchfahrer etc. gleich mit?

Wenn die Initiative wirklich was erreichen will, dann muss sie verhindern, dass vier Netzbetreiber jeweils ein eigenes Netz aufziehen. Alle Netzbetreiber mit gemeinsamen Masten, dafür ein entsprechend deutlich dichteres Netz, wäre für Strahlungsfanatiker und der Allgemeinheit sicherlich sinnvoller, als dem Stadtrat irgendwelche Konzepte abzunötigen (das geht eh schief).
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Mobilfunkstandortkonzept in Hof

von nrmo_weise m am 18.11.2011 18:07
Die Initiative der Bürgerinitiative ist sehr zu begrüßen. Durch die Einführung des mobilen Internets wird das Datenvolumen und damit die Hochfrequenzbelastung noch stark zunehmen. Hof wäre damit neben Lichtenfels und Coburg die dritte größere Kommune in Oberfranken mit einem Standortkonzept.
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