zuletzt bearbeitet: 15.05.2008 23:05 Uhr
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Die Arschbomben-Elite kommt
Casting | Am 24. Mai springen die Splashdiver im Kulmbacher Freibad um die Wette.
Kulmbach – Sie schlagen Saltos und vollführen spektakuläre Kunststücke in der Luft, um dann möglichst geräuschvoll ins Wasser einzutauchen: Splashdiver, die Ambitionen auf einen Platz in der Nationalmannschaft haben, werden am Samstag, 24. Mai, erstmals im Kulmbacher Freibad ihre Künste zeigen. Ab 10 Uhr messen sie sich vom 10-Meter-Turm aus in verschiedenen Disziplinen.
Was in Fachkreisen Splashdiving heißt, wird im Volksmund Arschbombe genannt. Und wer sich nicht davor scheut, eine satte Portion Wasser abzubekommen, hat hier schon beim Zuschauen seinen Spaß. Tatsächlich handelt es sich beim Splashdiving aber um eine Sportart, die in Deutschland entwickelt wurde. Bis jetzt wurden 13 offizielle Sprungfiguren entwickelt, die bei den Wettkämpfen vom 10-Meter-Brett gesprungen werden.
Beim sogenannten Round Robin-Casting im Kulmbacher Freibad werden noch sechs Mitglieder für die deutsche Nationalmannschaft gesucht. Bereits zehn Mitglieder wurden bei einem ersten Casting in Freiburg ermittelt. Sie werden auch in Kulmbach vertreten sein, die neuen Bewerber unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zusammen mit den in Kulmbach ermittelten Bewerbern werden dann 16 Nationalmannschaftsmitglieder vom 15. bis 17. August Deutschland bei der Splashdiving-Weltmeisterschaft im Nürnberger Stadionbad vertreten.
Unabhängig davon werden die Besucher des Kulmbacher Freibades am 24. Mai ein feucht-fröhliches Spektakel zu sehen bekommen. Es beginnt um 10 Uhr; um 11 Uhr ist Anmeldeschluss für das Casting. Insgesamt vier Wettkämpfe müssen die Teilnehmer bestreiten. Zu Beginn bekommt jeder Teilnehmer die Möglichkeit, der Jury drei verschiedene Sprünge zu präsentieren. Unter anderem werden die Nationalmannschaftsaspiranten aber auch auf ihre Teamfähigkeit getestet.
Das Ende des Wettbewerbs ist für 18 Uhr geplant. Abends soll es noch eine After-Party geben. Wo sie stattfindet, wird allerdings erst noch festgelegt. „Wir hoffen jetzt natürlich, dass das Wetter mitspielt“, sagte gestern Werner Frankenberger, Chef der Freizeiteinrichtungen bei den Stadtwerken. Sabine Emich
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