zuletzt bearbeitet: 25.03.2010 00:23 Uhr
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Promi-Treffen zum Tag der Franken
Vorbereitungen | Die Planungen für das Riesenfest laufen auf Hochtouren, sagt OB Schramm und verteidigt energisch die hohen Kosten. Das Geld sei für das überregionale Ereignis angemessen.
Kulmbach - Der Tag der Franken Anfang Juli in Kulmbach nimmt Gestalt an. In der kommenden Woche soll der genaue Programmablauf bekannt gegeben werden und auch die zuletzt im Bezirksausschuss kontrovers diskutierte Finanzierung steht mehr und mehr auf sicheren Beinen, berichtet Oberbürgermeister Henry Schramm auf Anfrage der Frankenpost. 211 000 Euro wird das rauschende Fest kosten und OB Schramm ist sich sicher: Das Geld ist gut investiert. Schließlich sei der Tag der Franken ein Riesenfest für die Region mit Wirkung weit darüber hinaus.
Einen echten Anziehungspunkt verspricht sich das Kulmbacher Stadtoberhaupt von der Anwesenheit aller "Top-Promis", die Stadt und Landkreis Kulmbach zu bieten haben. Thomas Gottschalk wird am Samstag, 3. Juli, auf der zentralen Bühne auf dem Kulmbacher Marktplatz stehen und dabei noch einen weiteren "Top-Star" begrüßen, freut sich OB Schramm: "Das wird eine tolle Sache. Der beliebteste Showmaster Deutschlands und der beliebteste Politiker Deutschlands sind aus unserem Landkreis und beim Tag der Franken dabei. Das bringt überregional Aufmerksamkeit, die dem Tag der Franken nur gut tun kann." Was genau Thomas Gottschalk und Bundesverteidigungsminister Dr. Karl- Theodor zu Guttenberg sich für ihren Beitrag zum Gelingen des Fests ausgedacht haben, will der OB noch nicht verraten. Aber man könne bei diesen Namen sicher sein, dass es viele Zuschauer anziehen wird.
Und noch ein echtes Highlight mit einem prominenten Vertreter aus dem Kulmbacher Land wird es dann am Festsonntag geben: Fernseh- und Sternekoch Alexander Herrmann ist ebenfalls mit einer festen Zusage dabei und wird sich etwas einfallen lassen, das ganz sicher mit Genuss und Franken zu tun haben wird.
Weitere Highlights stehen ebenfalls schon fest: Auf der Plassenburg wird es am Sonntagmorgen einen großen ökumenischen Gottesdienst geben und mit dem "größten Kerwa-Umzug aller Zeiten" ist ein Spektakel mit Spaß, Stimmung und vielen, vielen Teilnehmern am Samstagnachmittag schon jetzt gewiss.
Natürlich haben sich auch die Kulmbacher Geschäfte auf den Tag der Franken eingestellt. Mit einer langen Einkaufsnacht am Samstag und einem Tag der offenen Tür am Sonntag wird der Einzelhandel seinen Teil dazu beitragen, dass die vielen Gäste in Kulmbach auch einkaufen können.
Tausende Besucher erwartet
Damit der Tag der Franken in Kulmbach zu einem nachhaltig positiven Ereignis wird, hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die das Fest mit seinen vielen Programmpunkten organisiert. Noch feilt die Gruppe am Programm. In der kommenden Woche soll dann endgültig bekannt gegeben werden, was die Besucher zum Tag der Franken in Kulmbach erwarten dürfen.
Die Kritik an den Kosten und an der Art, wie das Fest finanziert werden soll, weist Henry Schramm entschieden zurück: Aus Sicht der Stadt sei es nicht nachvollziehbar, dass immer wieder aus dem gleichen Lager gemeckert werde. "Als wir 50 000 Euro in den Haushalt 2010 eingestellt haben, hieß es, das ist doch zu wenig. Jetzt heißt es, das ist zu teuer." Neben der Stadt trage auch der Bezirk, der Landkreis und der Freistaat Bayern Anteile zwischen 20 000 und 25 000 Euro. Die Oberfrankenstiftung ist um 105 000 Euro gebeten worden.
Die Kosten von insgesamt 211 000 Euro verteidigt OB Schramm nachdrücklich: "Man darf nicht vergessen: Das wird ein Riesenfest mit überregionaler Aufmerksamkeit und Präsenz und mit tausenden Menschen, die unsere Stadt und den Landkreis bevölkern und hier fränkische Gastlichkeit genießen. Wer mich kennt, weiß: Bevor ich einen Euro ausgebe, überlege ich dreimal, ob er nötig ist und dann suche ich auch jemanden, der die Hälfte davon bezahlt. So habe ich die letzten drei Jahre immer gearbeitet."
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Veruntreuung von Steuergeldern ?von unbekannt am 17.03.2010 22:55Bringen wir es auf den Punkt: Hier werden Steuergelder veruntreut, indem eine Sause finanziert wird, die am Tag danach vergessen ist. Keinerlei nachhaltige Wirkung. Keine Ansiedelung neuer Unternehmen. Keine Förderung von Arbeitsplätzen. Kein Euro für mehr Bildung. Keine Investition in eine bessere Infrastruktur. Kein Arbeitsplatz wird sicherer. Der standortbedingte Wettbewerbsnachteil der Franken bleibt wie er ist. Kein Schlagloch auf unseren Straßen wird geschlossen. Nichts - garnichts - nur eine Sause mit einem Promi, der seine Einnahmen im Ausland versteuert! Unsere politische Kaste tut was sie will und dreht die Fakten mit der ihr eigenen Rhethorik einfach rotzfrech um. Bürger, lasst euch nicht verarschen! |
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