zuletzt bearbeitet: 05.11.2008 19:37 Uhr
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„Er ist der bessere Mann für Amerika“
Barack Obama, der künftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ist ein Mann des Volkes. Das sagt Patricia Prohl aus Chicago. Sie ist derzeit zu Besuch in Deutschland und speziell auf Ahnensuche in Oberfranken, am Mittwoch besuchte sie Weißdorf.
Weißdorf/Münchberg – Barack Obama, der künftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ist ein Mann des Volkes. Das sagt Patricia Prohl aus Chicago. Sie ist derzeit zu Besuch in Deutschland und speziell auf Ahnensuche in Oberfranken, am Mittwoch besuchte sie Weißdorf. Sie freut sich über die deutliche Wahl ihrer Landsmänner und -frauen, weil sie ihm glaubt. „Er ist jemand, der Entscheidungen vorher ganz genau durchdenkt“, sagt sie, „und deshalb glaube ich auch seinen Versprechungen.“
Ob es nun an seinem noch eher jugendlichen Alter für einen Präsidenten gelegen hat, an seinem Charisma oder an etwas anderem, da mag Patricia Prohl sich nicht festlegen. „Barack Obama ist als ganzes Paket gut. Er ist einfach der bessere Mann für die Menschen in Amerika.“ Da sie und ihr Mann John schon seit knapp zwei Wochen in Deutschland weilen, haben sie ihr Vorwählrecht genutzt und ihre beiden Stimmen vor ihrem Abflug schon abgegeben.
„Ich beneide Barack Obama nicht um seine Aufgabe – ihm steht eine schwere Zeit bevor“, sagt Robert Beattie aus Sauerhof. Dieser lebt seit 30 Jahren in Münchberg. Per Briefwahl hat er sich an der Wahl in den USA beteiligt. „Ich denke, Obama wird ein guter Präsident werden, obwohl er noch sehr jung und unerfahren ist“, meint Beattie, der erstmals 2004 im Fernsehen auf Barack Obama aufmerksam geworden ist. „Ich hoffe, dass sich der neue Präsident gute Leute in seine Mannschaft holt. Und ein bisschen Glück wird er auch brauchen bei so viel Problemen in der Welt und leeren Kassen. Schließlich gilt es, die Finanzkrise und den Irakkrieg zu bewältigen.“ Dennoch zweifelt Beattie daran, dass sich viel ändern wird durch diese Wahl. „Wenn Obama es schafft, dass die Lage ruhig bleibt und er die Geschäfte in Griff bekommt, ist schon viel gewonnen.“ lk/Ch. H.
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