zuletzt bearbeitet: 15.04.2010 22:12 Uhr
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"Ein Schock für den ganzen Ort"
Sparneck - "Der Pfarrer soll bleiben"- so ist die Stellungnahme überschrieben, die der Sparnecker Kirchenvorstand gestern der Frankenpost hat zukommen lassen (siehe Bericht "Nach oben drang nichts durch" in den Links unten). Weiter heißt es in dem Schreiben: Nach dem Bekanntwerden der schweren Vorwürfe gegen den Pfarrer reagiere die örtliche Gemeinde "bestürzt und fassungslos".
Die Suspendierung vom Dienst sei nicht nur ein Schock für die Pfarrersfamilie, sondern für den ganzen Ort. Der Geistliche sei mit seiner Frau und seinen sechs Kindern "ein angesehenes Kirchengemeindeoberhaupt. Eine tiefe Verbundenheit und starkes Mitgefühl gilt ihm und seiner Familie in diesen schweren Stunden."
Der Pfarrer sei ein sehr geschätzter Geistlicher, "der aus Freude am Beruf in seinen Predigten immer die richtigen Worte findet und damit Lebenshilfe leistet und zum Nachdenken anregt. Er lebt für und mit der Kirche. Er habe den Sparnecker Posaunenchor mit neuem Leben erfüllt. Viele neue Mitglieder musizierten unter seiner Leitung zum Lob Gottes und bereicherten die Gottesdienste. "Nachdem die Existenz des Kirchenchors auf dem Spiel stand, war es für ihn auch hier keine Frage, dieses Amt zu übernehmen."
"Stets ein offenes Ohr"
Mit persönlichem Engagement und großer Tatkraft habe der Pfarrer bereits nach wenigen Proben die Premiere des neu formierten Kirchenchores in der Kirche gewagt, betont der Kirchenvorstand. "Er hat das musikalische Leben und das geistliche Leben in Sparneck bereichert. Er hat stets für die Anliegen seiner Gemeindeglieder ein offenes Ohr." Sogar von auswärts kämen Brautpaare und junge Eltern nach Sparneck, um sich von ihm trauen oder ihr Kind taufen zu lassen.
Der Pfarrer und seine Familie träten den Menschen in Sparneck stets freundlich und aufgeschlossen gegenüber. "Benötigte Hilfe wird einem nie abgeschlagen. Jetzt braucht er Hilfe, und seine Gemeinde ist nun am Zug, für ihn zu kämpfen. Die Sparnecker Gemeinde muss sich für ihren Pfarrer einsetzen und ihn unterstützen."
Er habe einen Fehler gemacht und eines der Gebote Gottes gebrochen, heißt es in der Stellungnahme weiter. Doch dann folgt die Frage: Darf man ihn deshalb jetzt verstoßen und verachten? Die Bibel spricht auch von Vergebung und davon: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein."
Die Anschuldigungen, die gegen den Geistlichen erhoben werden, seien in keiner Weise mit den bisher veröffentlichten Berichten über Misshandlungen und Missbrauchsfällen in den Kirchen in Verbindung zu bringen oder zu vergleichen, betont der Kirchenvorstand. "Wir sehen das Beschuldigungsschreiben als eine feige Handlung einer anonymen Person, die einen schweren Schatten über die Pfarrersfamilie und die ganze Gemeinde wirft. Der Verfasser zerstört sowohl mutwillig als auch bewusst ein harmonisches Familienbild und ein brüderliches Gemeindeleben. Das haben er und seine Familie nicht verdient."
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Harmonische Beziehungvon unbekannt am 16.04.2010 12:45richtig, seine Familie hat dies nicht verdient, aber ob dies "harmonisch" war ist mal dahin gestellt, wenn man liest er habe sich wegen "Eheproblemen" damals verstetzen lassen, oder seine Frau habe die ganze Zeit darunter gelitten.Es hat sich einfach jemand getraut die Wahrheit auf den Tisch zu bringen, egal wie spät, und mal ehrlich, "niemand habe was gewusst" stimmt doch gar nicht, sogar im Nachbarsort wusste man ja auch davon und viell. noch mehr.Und der Bürgermeister schreibt ja sogar das er vor 10Jahren auch was erfuhr aber nicht nach ging, dann frag ich mich warum ging man damals dem schon nicht nach??? |
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