» zur Übersicht Münchberg
    
    
Artikel
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text   
Sparnecker Mesnerin legt Amt nieder

  • Anita Käppel Anita Käppel
     
Bild von

Sparneck - Anita Käppel legt ihr Amt als Mesnerin der evangelischen Kirche in Sparneck nieder. Dies hat sie der Frankenpost in einer Erklärung mitgeteilt, in der sie sich sehr betroffen zeigt über die Auseinandersetzung um den Pfarrer.

"Aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen" sei sie zu dem Entschluss gelangt, das Amt als niederzulegen, heißt es in einem Schreiben der Mesnerin. Sie erklärt: "In den zwölf Jahren, in denen ich mit Pfarrer Hermann Welzel zusammen arbeiten durfte, habe ich ihn als Pfarrer wie auch als Mensch sehr zu schätzen gelernt. Herr Welzel hatte für jeden stets ein offenes Ohr - egal, ob es sich um Kleinigkeiten oder Fragen von großem Belang handelte."

Sie finde es äußerst bedauerlich, schreibt Anita Käppel, dass jetzt, da der Pfarrer selbst Unterstützung benötige, viele diese Tatsachen anscheinend vergäßen; "andere" redeten sogar davon, ihn in den Jahren nur "erduldet haben zu müssen". Anita Käppel betont, sie habe habe Gottesdienste, Feierlichkeiten und Gemeindeleben immer gerne unterstützt - auch wenn ihr dies aus gesundheitlichen Gründen in den vergangenen Monaten etwas schwerer fiel. "Da mir die Auseinandersetzungen sehr nahe gehen und wohl auch keine Lösung der schwierigen Lage in Sicht ist, werde ich mich aus dem Dienst der Kirche zurückziehen. Schließlich muss ich auch an meine Gesundheit denken."

Die "tiefen Gräben", die Sparneck in zwei Lager gespalten haben, würden wohl so schnell nicht wieder zugeschüttet werden. "Nachbarn und Bekannte giften sich an, selbst langjährige Freundschaften zerbrechen. Den Menschen, die sich ein schnelles Urteil bilden beziehungsweise es nicht einmal schaffen, öffentlich zu ihrer Meinung zu stehen, möchte ich eines mit auf den Weg geben: Wir müssen hier selbstverständlich nicht darüber diskutieren, dass sich Pfarrer Hermann Welzel seinerzeit falsch verhalten hat, aber alle (Betroffenen) sollten sich gemeinsam mit der Situation auseinandersetzen und versuchen, friedlich, sachlich und fair miteinander umzugehen. Dies vermisse ich jedoch im Ort."

    
    

Diesen Artikel

  • Teilen:
  •  
  • Facebook
  •  
  • MySpace
  •  
  • Twitter
  •  
  • StudiVZ / MeinVZ
  •  
  • Google
  •  
  •  
Bewertung: 
  •  
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
0 Bewertungen (Sie müssen angemeldet sein)
    
    

Die neuesten Kommentare

Traurig, aber wahr

von Heimatliebe am 29.04.2010 09:03
Mensch Leute, Versöhnung und Nächstenliebe ist doch der Inhalt unseres Glaubens. Fakt ist doch, dass Pfr. Welzel nach Aussage der Regionalbischöfin nicht mehr als Seelsorger in Sparneck arbeiten kann. Die Verfehlung wird zudem kirchenrechtlich aufgearbeitet. Also muß es mit einem neuen Pfarrer weiter gehen. Macht es dem doch nicht noch schwerer als es bei zwei Lagern schon ist. Normalerweise wäre der Bürgermeister der geeignete Mediator zu vermitteln, aber nachdem der doch selber Partei ist. Ich denke, der geeignete Mann wäre unser ehemaliger Landrat Ewald Zuber, bekennender Christ, Jurist, kein Heuchler, sondern ein Mann der offenen Worte. Warum setzen sich nicht beide Parteien bei ihm zusammen und schließen die Gräben
(0)

Gerichte entscheiden?

von Bergziege w (55) am 27.04.2010 08:46
ja,aber nur wenn es vorher nicht totgeschwiegen wird.Hauptsache der äußere Schein wird gewahrt,alles "heile Welt".
Interessant ist bei alldem nur,dass auf einmal Leute auftauchen,die schon immer die Faust in der Tasche geballt haben.
Mittlerweile ist Sparneck ja schon "Medienereignis".Habs gestern bei Bayern 1 gehört.
Da werden ja auch Interviews von Sparneckern gesendet.
Also nochmal zum Mitlesen:
"Bitte Sparnecker,der Pfarrer wird die Verantwortung für sein Tun tragen und Ihr müsst versuchen,wieder eine Gemeinschaft zu werden und offen miteinander umgehen.Sonst wird hier schon wieder getäuscht und vertuscht".
(0)

Schade, liebe Mesnerin,

von unbekannt am 27.04.2010 00:09
daß die Welt so nachtragend ist!
Täter des dritten Reiches werden heute ja auch noch verfolgt, obwohl es fast nicht mehr möglich ist!
Gerichte entscheiden!!! Nicht die Kirche!!
Begreift es bitte!
(0)
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername
Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf frankenpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
    

»Übersicht Münchberg

eingeschaltetes Blaulicht

Auto kracht gegen Mauer: Fahrer tot

Tödlicher Unfall in Münchberg: Ein Auto krachte am Donnerstagmorgen gegen eine Mauer, der 51 Jahre alte Fahrer aus Münchberg wurde tot in seinem Wrack gefunden. »mehr
    
    

 
Zu Fuß durchs zauberhafte Winterland...

Birgit Bole aus Rappetenreuth organisiert geführte Schneeschuh-Wanderungen. Die Teilnehmer sind restlos begeistert.... »mehr
    
 
    

 
Ein Blumengruß zum Abschied...

Rektor Peter Schürger verlässt nach 38 Jahren die Kreuzbergschule und geht in den Ruhestand. Schüler und Lehrer bereiten... »mehr
    
 
    

 
Projekt mit großer Strahlkraft...

Die Freunde der Wallfahrtsbasilika wollen sich dafür einsetzen, dass das EU-Projekt Marienweiher weiterläuft. Die Wallfa... »mehr
    
    

Das könnte Sie auch interessieren 

    
    

Party

 
    

Nachrichten

 
    

Sport

    
    

Prospekte aus der Region

Reichel Holzspezi
    
    

Magazine

Wir in Wunsiedel Februar 2012
Nördliches Fichtelgebirge Ausgabe 4
Thüringen im Blick
Schlaglichter 2011
Gesundheitsführer Kulmbach
Gesundheitsführer Naila
Hochzeitsmagazin November 2011
Frankenreiter November
Börsenforum Oktober 2011
Leserreisen Oktober 2011
Berufsmagazin
Besser Bauen schöner Wohnen
5. Sechsämterland Holztage
Gesundheitsführer Hof 2011
Gesundheitsführer Münchberg
Gesundheitsführer Selb
Erfolgreiche Familienunternehmen
Bikers Guide
Gesundheitsführer Rehau
Gesundheitsführer Wunsiedel
    
Anzeige
Marktplatz und Bayreuther Woche
Logo Frankenwäldler
    

Umfrage

Lade TED
 
Die Umfrage wird geladen, bitte warten...
 

    
    

Wetter lässt besondere Eis-Gebilde wachsen

Hundert Jahre brauchen Stalagmiten oft, um auch nur einen Zentimeter zu wachsen. Stalagmiten sind besondere Gebilde aus Kalkstein, es gibt sie in Tropfsteinhöhlen. Oft sehen sie aus wie riesige, buckelige Säulen. »mehr
    
    

Die Sache mit den Beiträgen

Frage des Tages
Ein Leser fragt: "Warum muss ich für meine verstorbene Frau Krankenversicherungsbeiträge zahlen?" "Diese Frage stellen Bezieher einer Hinterbliebenenrente häufig", erklärt Rudolf Degelmann von der AOK Bezirksdirektion Hof auf Anfrage unserer Zeitung. »mehr
    
    

Webcams aus der Region 

Eine Vielzahl von Webcams, die von Firmen, öffentlichen Einrichtungen oder Privatpersonen installiert wurden, zeigen aktuelle Bilder aus der Region. »mehr
    
    

Die neuen Party-Pix vom Wochenende 

Fasching in Schönwald, HipHop-Party im Hofer H.1, 80er-Fete im Rockwerk - hier geht es zu den aktuellen Bildern vom Feier-Wochenende. »mehr
    
    

Börseninformationen