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Die Hilfe in der Stille

Bobengrün - Die Bobengrüner Pfingsttagung ist nicht nur für junge Leute ein Anziehungspunkt, auch viele Erwachsene und in die Jahre gekommene frühere "Pfingsttagler" haben diese christliche Großveranstaltung im Terminkalender schon lange angekreuzt.

Von Reinhold Singer
  • fpnai_sonntag_abend1_020609 "Gerettet und was dann?" lautete das Motto der Abendveranstaltung am Pfingstsonntag in der Pauluskirche. Unser Bild zeigt Dr. Johannes Hägel (links) und Dr. Andrzej Turkanik. Foto:R.S.
     
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Bobengrün - Die Bobengrüner Pfingsttagung ist nicht nur für junge Leute ein Anziehungspunkt, auch viele Erwachsene und in die Jahre gekommene frühere "Pfingsttagler" haben diese christliche Großveranstaltung im Terminkalender schon lange angekreuzt. Und so werden die sonntäglichen Abendveranstaltungen getrennt und den Erwartungen der Altersgruppen angepasst.

"Ketten, die Jesus sprengt", lautete das Motto des Jugendabends mit Hauptredner Heinz Spindler, während sich die Älteren der Frage widmeten: "Gerettet und was dann?" Dieses Thema war der zentrale Punkt der Abendveranstaltung in der Pauluskirche. Wegen des großen Besucherandrangs wurde die Rede auch heuer wieder auf Großleinwand in das Essenszelt vor der Blusenfabrik Sommermann übertragen. Nach der musikalischen Einstimmung durch Margarethe Stöcker (Keyboard) und Johannes Laux (Flöte) führte Dr. Johannes Hägel zunächst mit dem Redner Dr. Andrzej Turkanik, dem Leiter von Schloss Mittersill in Österreich, ein kurzes Gespräch. Dieser stellte dabei seine Arbeit vor, die darin bestehe, junge Leute aus ganz Europa für Leitungsaufgaben in den Gemeinden, aber auch für die Evangelisation zu rüsten (darüber wurde bereits berichtet).

Dr. Turkanik erzählte, dass die frohe Botschaft von Jesus, der durch seinen Tod die Sünden der Menschen getilgt hat, auch in der muslimischen Welt zunehmend Anhänger findet. Diese Menschen bringen laut Turkanik ihren Glauben ihm gegenüber wie folgt zum Ausdruck: "Wir dürfen zwar in keine Kirche, aber die frohe Botschaft von Jesus ist in unseren Köpfen."

Auch Leid gehört dazu

Im Glauben gefestigte Erwachsene müssten Vorbilder für junge Leute sein, forderte der Theologe, der Moses bei der Rettung des Volkes Israel aus Ägypten als biblische Grundlage in seinen Vortrag einbezog. "Göttliche Bewahrung, die wir im Leben oft erfahren, dafür müssen wir nicht nur dem Herrn dankbar sein, sondern dies auch Außenstehenden weitersagen", sagte Dr. Turkanik, der auch zu verstehen gab, dass die Gebetserhörungen sehr schnell vergessen werden, aber unerfüllte Anliegen im Gedächtnis von Christen hängen bleiben. Auch Nichttheologen könnten mit ihrer täglichen Arbeit die christliche Botschaft vermitteln und zu Heilsbringern werden. "Gott hilft auch in der Stille, ohne dass wir das zunächst merken", so die Überzeugung des Redners. Auch Leid gehöre zu einem christlichen Leben, damit der Glaube wachsen kann. "Erst dadurch kommen wir zur geistlichen Reife und zu der Sicht, dass der allmächtige Gott über allem die Kontrolle hat", ist der Pole überzeugt. Diese Einsicht sei jedoch nicht einfach, das Leben ohne Einschränkung unter den Schutz des heiligen Geistes zu stellen.

Begleitet von Liedern des Fackelträgerteams fand zeitgleich auf dem Tagungsgelände die Veranstaltung für junge Leute mit Jugendevangelist Martin Schmid und Heinz Spindler vom Bodenseehof sowie Missionar Gerhard Stamm statt. Das halbstündige Late-Night-Praise ließ den Tag mit der Lobpreisung Gottes, Segnung und Gebet ausklingen.

"Pfingsten in Bobengrün" endete am Montag mit der Schlussversammlung am Vormittag mit den Ausführungen von Andrzej Turkanik zum Thema "Gott sucht Rettungshelfer", dem Gebet und Segen von Pfarrsenior Gerhard Hägel. Reinhold Singer

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Pfingsttagung in Bobengrün 2009
Bobengrün
31.5.2009
    
    
    

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