zuletzt bearbeitet: 21.06.2009 20:46 Uhr
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Rodesgrün zeigt sich von seiner besten Seite
Rodesgrün - Die Einwohner des kleinen Selbitzer Ortsteils Rodesgrün verstehen zu feiern. Dies haben sie am Wochenende erneut bei ihrem traditionellen Heimat- und Wiesenfest bewiesen, das gestern Abend nach dem bekannten Sautrogrennen über den Dorfweiher langsam seinen Ausklang fand.
Rodesgrün - Die Einwohner des kleinen Selbitzer Ortsteils Rodesgrün verstehen zu feiern. Dies haben sie am Wochenende erneut bei ihrem traditionellen Heimat- und Wiesenfest bewiesen, das gestern Abend nach dem bekannten Sautrogrennen über den Dorfweiher langsam seinen Ausklang fand. Was das Wetter angeht, war das Fest zwischenzeitlich etwas durchwachsen, aber ansonsten rundum gelungen.
Der Freitagabend lässt sich als gelungener Einstieg bezeichnen, war doch die Partynacht mit der Gruppe "Reckless" und ihrer Show so ganz nach dem Geschmack des vorwiegend jüngeren Publikums. Ausgelassene Stimmung herrschte auch im separaten Bar-Zelt.
Besuch aus Bayrisch-Gmain
Am Samstagnachmittag wurde eine Tradition neu belebt, die Fußball-Nachbarschaftsbegegnung der Privatmannschaften des TSV Rodesgrün und des ATSV Neuhaus. Beteiligt an dem Gaudi-Turnier war auch eine Mannschaft des WSC Bayrisch-Gmain. Die Gäste aus dem Berchtesgadener Land weilten schon zum wiederholten Mal zum Wiesenfest in Rodesgrün.
Vor der ersten Begegnung - gespielt wurden zweimal zwanzig Minuten, jeder gegen jeden - wurden drei langjährige Aktive der Rodesgrüner Privatmannschaft bei ihrem letzten Einsatz verabschiedet: Klaus Gagel, Uwe Böhm und Thomas Müller, die von einer Stretch-Limousine mit eingebauter Zapfanlage "für den Durst zwischendurch" abgeholt worden waren. Einen Sieger gab es bei dem Turnier auch, wenngleich der Spaß im Vordergrund gestanden hatte. Die glücklichen Sieger waren die Neuhäuser.
Größerer Vergnügungspark
Inzwischen hatte am Samstag auch wieder der Festbetrieb begonnen. Dieses Jahr hatte der TSV Rodesgrün als Veranstalter des Heimat- und Wiesenfestes einen deutlich größeren Vergnügungspark als im Vorjahr organisiert. Nicht nur ein Kinderkarussell, sondern auch ein Jet-Flyer stand für die Kinder bereit, die große Schießhalle hatte bereits am Abend vorher recht guten Zuspruch gehabt. Am Samstagabend waren dann die "Silhouettes" für die musikalische Unterhaltung zuständig. Seit 42 Jahren ist auf die Musiker mittlerweile Verlass. Am Samstag wurde deutlich: Auch "Oldies" haben ihre Fans.
Etwas ruhiger ging es am Sonntagvormittag beim Frühschoppen zu, bis sich um 14 Uhr der traditionelle Umzug in Bewegung setzte. Für die Marschmusik sorgte dabei die "Töpener Blasmusik", und auch die Sonne ließ sich rechtzeitig zum Festzug blicken.
Schon zur Tradition geworden ist die Zusammensetzung des Festzuges: Bierzapfer und Bedienungen vorneweg, dann stellvertretender Landrat Hannsjürgen Lommer, der erste und zweite Selbitzer Bürgermeister mit Stadtratsmitgliedern und dem Vorsitzenden TSV, Buben mit geschmückten Fahrrädern, Mädchen mit Blumenbogen, Abordnungen von TSV, Feuerwehr und vom Stammtisch "Die Rodesgrüner".
Spiele am Sonntag
Im Festzelt wurden die Gäste zunächst vom TSV-Vorsitzenden Manfred Knörnschild begrüßt, dann folgte das Grußwort von Bürgermeister Klaus Adelt. Während im Zelt die "Töpener Blaskapelle" für die Festmusik sorgte, zog es die Rodesgrüner Kinder zu den Spielen, die vom Samstag auf Sonntag verlegt worden waren. Dabei gab es auch kleine Preise zu gewinnen.
Sicher hätten sich noch mehr Gäste an die Tische im Freien unter den Kastanien am Dorfteich gesellt, wenn das Wetter noch etwas wärmer gewesen wäre. Doch nichtsdestotrotz genossen die Rodesgrüner und ihre Gäste das Wiesenfest. Ein Bericht über das Sautrogrennen auf dem Dorfteich vom gestrigen Abend folgt. H.-D. N.
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