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Die Zahl der Gäste steigt um 576 Ankünfte an

Lichtenberg - Der Fremdenverkehrsverein Lichtenberg hat sich in seiner Jahreshauptversammlung nicht nur mit dem Fortbestand beziehungsweise der Auflösung des 31 Mitglieder zählenden Vereins befasst (siehe Artikel oben), Vorsitzende Elke Beyer gab auch einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Sie berichtete von den traditionellen Veranstaltungen mit Platzkonzert im Juli und der Fackelwanderung zum Jahresende. Beide Veranstaltungen erfreuten sich regen Zuspruchs und seien fester Bestandteil im Veranstaltungsplan der Stadt. Weiter erinnerte sie an die finanzielle Beteiligung bei den Bänken rund um den Badesee und der Bepflanzung der Baumscheiben auf dem Marktplatz. Auch die historischen Stadtführungen, die abwechselnd von den Mitgliedern Werner Köhler und Jürgen Pomper angeboten werden, nannte Beyer. "Ich wünsche mir, dass die Stadtführungen kein Auslaufmodell, sondern ein Zukunftsmodell sind, egal wie es mit dem Verein weitergeht, und dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste dafür interessieren", fügte Beyer an.

Im weiteren Verlauf stimmten die Mitglieder drei Anträgen zu. Werner Köhler erklärte, dass die Blumenrabatte am Brunnen "Zum letzten Heller" mit der Bepflanzung der weißen und roten Rosen nicht zufrieden stellend sei, da die weißen Rosen fiel zu schnell verblühten. Köhler schlug eine Umpflanzung mit der Rosensorte "The Fairy" vor, deren Kosten sich auf etwa 300 Euro belaufen. Weiter schlug er vor, an diesem Brunnen Fahnenständer zu installieren und die Fahnen von Bayern, Franken und Lichtenberg wehen zu lassen, was auf allgemeine Zustimmung stieß. Bürgermeisterin Elke Beyer wies aber darauf hin, dass hier das Landratsamt und die Verkehrsaufsichtsbehörde ein Wörtchen mitzureden haben, da es sich um einen Kreuzungsbereich handle. Sie werde dazu die nötigen Informationen einholen. Auch müsse die Kostenfrage noch geklärt werden, so die Vorsitzende. Elke Beyer gab einen Vorschlag von Hans Denzler weiter, der anregte, links und rechts des Einganges zum Rathaus in die großen Baumscheiben Schalen mit blühenden Pflanzen zu integrieren. Beyer erklärte, dass durch den stetigen Schatten und die Wurzeln der Bäume die bisherigen Bepflanzungen fehl geschlagen seien. Die Mitglieder befürworteten die Idee.

Über die Zahlen der neuen Gäste-Statistik für Lichtenberg informierte Edgar Findeiß, Geschäftsführer des Touristikverbands Selbitztal, die Versammelten. Er konnte für Lichtenberg Positives vermelden, obwohl die Gesamtzahlen im Touristikverband rückläufig seien. Neben Issigau und Selbitz konnten die Vermieter in Lichtenberg bei den Übernachtungen und Ankünften zulegen. Waren im Jahr 2008 nur 2457 Ankünfte zu verzeichnen, waren es im vergangenen Jahr 3033. Diese Tendenz spiegelte sich auch in der Zahl der Übernachtungen wider. Im Jahr 2008 wurden 10284 Übernachtungen gezählt, im Jahr 2009 10799. Edgar Findeiß sprach von einem sehr aktiven Fremdenverkehrsverein in Lichtenberg, der sich Gedanken um seine Gäste mache, was sich auch im Angebot niederschlage. Findeiß erläuterte, dass der Kurzurlaub an Attraktivität gewinne und die Besucher den Reiz des Wanderns entdeckt hätten. "Dafür ist unsere Region wie geschaffen mit dem Drehkreuz des Wanderns an der Selbitztalbrücke in Untereichenstein, mit den Wanderwegen Rennsteig, fränkischer Gebirgsweg und Frankenweg", so Findeiß. Er regte an, Paketangebote und Pauschalen für die Urlauber anzubieten. Wichtig sei es, die Region auch nach außen positiv in vermarkten.

Abschließend gab Kassierer Roland Rossel einen Überblick über die Ein- und Ausnahmen des Vereins. Die Kassenführung war von den Kassenprüfern Jürgen Pomper und Renate Bernstein geprüft worden, die eine ordnungsgemäße Arbeit bescheinigten. S. H.

    
    

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