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Die Würde des Menschen

Keine Religion darf Frauen dazu zwingen, sich von ihren Männern demütigen zu lassen.
Werner Mergner zur Diskussion um die Burka
  • fpnd_mergner_vordatieren_21 Von Werner Mergner
     
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Die Lage spitzt sich zu. Dass Frankreich jetzt das Tragen von Burkas und Nikabs in öffentlichen Einrichtungen verbieten will, ist ein weiteres Zeichen dafür, wie schwierig es ist, zwei Kulturkreise miteinander zu versöhnen: den europäisch-christlichen und den islamischen. Wer das Warnzeichen aus der Schweiz, wo sich die Bevölkerung mit großer Mehrheit gegen den Neubau weiterer Minarette ausgesprochen hat, nicht verstanden hat, wird vielleicht jetzt begreifen: Der Wind dreht sich. Ganz offensichtlich entwickelt sich in Mitteleuropa eine massive Strömung, die dem immer stärker werdenden Islam ein Stopp-Zeichen entgegen halten will.

Die islamische Frauenbekleidung ist eine Sache für sich. Zwar wird im Koran nachdrücklich gefordert, dass gläubige Muslimas sich verhüllen sollen, wenn sie außerhalb der Familie sind, doch von einem Ganzkörperschleier, also der Verhüllung des Gesichts, steht nirgendwo ein Wort. Deswegen ist auch der Verdacht, Burka oder Nikab dienten zu nichts anderem als der Entwürdigung und Unterwerfung der Frau, sehr wohl gerechtfertigt. Unser Grundgesetz sagt es eindeutig: In Artikel 1 heißt es: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wer dagegen verstößt, wer Frauen in ein Hochsicherheits-Gefängnis aus Stoff einpfercht und so ihre Individualität auslöschen will, muss gestoppt werden. Und wenn sich moslemische Frauen - unter Druck oder ohne Druck - weigern, für Führerscheine oder Personalausweise Fotos von ihren unverschleierten Gesichtern zur Verfügung zu stellen, dann müssen sie wissen, dass sie sich mit solchem Verhalten außerhalb unserer Gesellschaft stellen. Wer bei uns leben will, muss sich auch an unsere Regeln halten.

Womit wir beim wirklichen Problem wären: beim Integrationswillen von Gruppen mit anderem kulturellen Hintergrund. Die gesichtslos machende Burka ist nicht wirklich wichtig, weil glücklicherweise nur wenige Frauen diesen Fetzen Stoff tragen. Tatsächlich geht es darum, wie vor allem Frauen aus dem islamischen Kulturkreis behandelt werden. Um die Gleichberechtigung von Mann und Frau darf es bei uns in Deutschland aber eigentlich keine Diskussion mehr geben. Und in einem laizistischen Staat kann keine Religion Frauen dazu zwingen, sich aus religiösen Gründen demütigen zu lassen. Dazu müssen wir stehen, gemeinsam und fest.

    
    

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Die neuesten Kommentare

Der totale islam ist uns längst erklärt

von unbekannt am 28.01.2010 09:25
Wenn ein Burka-Verbot als unmittelbare Kampfansage des demokratischen Staates an den organisierten Islamismus (vor allem der Moslembruderschaft) beschlossen und dann auch tatsächlich offensiv durchgehalten wird, dann ist das eine richtige Initiative. Denn erst eigentlich die "gesellschaftliche Diskussion", die damit angestoßen wird, , also nichts weniger als die unverschämt machthungrigen Invektiven von Seiten der Islam-Verbände, die gerade in Frankreich mehr als befürchtet werden müssen, etwa mit abgefackelten Autos und Mülltonnen in den Banlieus, und wie wehrhaft wir uns gegen sowas dann bewähren , wird erst erweisen, ob wir noch Herr im eigenen demokratischen Haus sind.

Burka- und sonstige Verbote sind nämlich deshalb so dringlich, weil schon viel zuviel Terrain von den Islamisten hier im Westen erobert wurde.
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