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GERD SCHÖNFELDER aus Kulmain: „Grundsätzlich bin ich im Sinne des Sports gegen einen Boykott der Olympischen Spiele in China. Ich denke, China wird versuchen, sich während der Spiele positiv darzustellen. Man hätte bei der Vergabe der Spiele die politische Situation in China berücksichtigen müssen. Aber vielleicht gibt es auch die Chance, dass der Sport in diesem Land etwas bewegen kann.“
CHRISTOPH TESCHNER aus Wunsiedel: „Ich bin gegen einen Boykott, weil die Sportler nicht für die Machenschaften der Politik verantwortlich sind. Bei ihnen geht es um den Wettkampf zwischen Athleten. Für den Boykott spricht dagegen, dass man die chinesische Regierung unter Druck setzen könnte, um die Situation in Tibet zu klären.“
RUDOLF SCHÖN aus Schifferstadt, derzeit in Marktleuthen: „Olympische Spiele sind eine Sache des Sports und nicht der Politik. Deshalb ist es sinnvoll, wenn die Athleten nach China reisen. Manche Politiker wollen den Sport für politische Ziele missbrauchen. In der Vergangenheit hat man mit Boykotts der Spiele auch nichts erreicht. Wenn Deutschland nicht antreten würde, täten mir die Sportler leid, die jahrelang für dieses Ereignis trainiert haben.“
WOLFGANG FLACH aus Marktleuthen: „Ein Boykott würde für den Sport nichts bringen. Man muss zwischen Sport und Politik unterscheiden. Ich persönlich halte mich aus der Politik heraus. Was in Tibet in den letzten Jahren und in der jüngsten Vergangenheit passiert ist, habe ich in den Medien nicht verfolgt.“
SIEGFRIED SCHRAML aus Marktleuthen: „Man hätte die Spiele nicht nach China vergeben dürfen, denn die Situation in Tibet war schon lange bekannt. Ich bin gegen einen Boykott der Olympischen Spiele. Aber wer weiß schon, wie viel Geld für die Vergabe geflossen ist ? Dennoch bin ich gegen einen Boykott, denn die Sportler sollten selbst entscheiden, ob sie sich an den Spielen beteiligen.“
SEDAT TASDELEN aus Marktleuthen: „Die Olympischen Spiele in Peking sollten auf jeden Fall stattfinden. Man hat sich für China entschieden und die Spiele in dieses Land vergeben. Für mich ist das was in Tibet passiert nicht korrekt, aber den Sport kann man nicht verantwortlich machen. Mein Prinzip ist, Sport und Amore.“







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