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Hof - Beim Reformationsgottesdienst am Samstag in der St. Michaeliskirche hat Dekan Günter Saalfrank an den Thesenanschlag Martin Luthers vor 492 Jahren an die Schlosskirche zu Wittenberg erinnert. "Martin Luther ging es um die Reformation der Kirche, der katholischen Kirche, und daraus ist eine Bewegung entstanden - die Bildung der evangelischen Kirche", sagte Dekan Saalfrank.
Die dreiteilige Predigt hielt Dr. Karl-Heinz Röhlin, der dazu auch Gläubige aus Trogen und Feilitzsch willkommen hieß. Er war von 1979 bis 1984 Pfarrer in Trogen. "Es gibt gar keine so großen Unterschiede zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche. Vor der Reformation gab es eine gemeinsame Zeit von 1500 Jahren, die uns verbindet. Luther hat die Heilige Schrift übersetzt, damit die Menschen sie selbst lesen und verstehen können", verkündete Röhlin. Der Posaunenchor unter Leitung von Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek umrahmte den Gottesdienst und begleitete auch das Abschlusslied "Ein feste Burg ist unser Gott".
Mit einem mittelalterlichen Treiben und dem extra geschriebenen Schauspiel "Luther wird entführt" haben die Gemeindeglieder der Keuzkirche am Samstag die Reformation gefeiert. Trotz der eisigen Temperaturen spielten sie auf dem Platz vor der Kirche die Entführung Luthers auf die Wartburg nach - wo er auch die Bibel übersetzte. red





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