Frankenpost

Kontakt Impressum als Startseite Sitemap
Suche
Ressort Hof-Stadt
Erschienen am 25.11.2009 00:00
Weichen für Gespräche sind gestellt

Hof - Nach wie vor sind die verkaufsoffenen Sonntage in Hof umstritten. Umso mehr hat es jetzt Dekan Günter Saalfrank begrüßt, dass sich Vertreter der Stadt und der Kirche erstmals an einen Tisch gesetzt haben, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Zu diesem ersten Gespräch eingeladen hatte die "Allianz für den freien Sonntag", ein Bündnis von kirchlichen Organisationen und Gewerkschaften, das sich im Juli in Hof gegründet hat.

Bei diesem Erfahrungsaustausch mit Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, den Fraktionsvorsitzenden von CSU und SPD, Wolfgang Fleischer, und Dr. Jürgen Adelt, sowie FAB-Stadträtin Gudrun Bruns, seien laut Saalfrank nun die Weichen für weitere Gespräche gestellt worden. Die "Allianz zum freien Sonntag" habe dabei einmal mehr deutlich gemacht, dass es keine verkaufsoffenen Sonntage brauche. Allianz-Sprecherin Christine Kelpin und der kirchliche Sozialsekretär Gerhard Strunz stützten ihre Aussagen auf das Ergebnis einer Umfrage unter Hofer Einzelhändlern, bei der sich die Mehrheit gegen verkaufsoffene Sonntage ausgesprochen habe.

Stadtrat hat entschieden

Bereits im Januar habe die "Allianz gegen den freien Sonntag" an die Stadt Hof appelliert, die Geschäfte am Feiertag "Allerheiligen" und am ersten Adventssonntag nicht zu öffnen. Der Stadtrat habe sich damals anders entschieden und damit viele Menschen aus Kirchen und Gewerkschaften regelrecht vor den Kopf gestoßen. Dass man sich jetzt gemeinsam an einen Tisch setzt, um konstruktiv nach vorne zu schauen und nach tragfähigen Lösungen zu suchen, sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, sagt Saalfrank. Am 2. Dezember sollen nun die Gespräche im Rathaus fortgesetzt werden. Er sei dankbar für diese Initiative des OB und hoffe im Blick auf die verkaufsoffenen Sonntage 2010, einen guten, gemeinsamen Weg zu finden. -sw

 
 

Artikel drucken Drucken| Artikel speichern Speichern| Artikel versenden Versenden Bookmark bei: Facebook Bookmark bei: Myspace mit Twitter versenden Bookmark bei: StudiVZ Bookmark bei: Google
 
 
 
 

Kommentare zum Artikel

  • von kasperltheater am 25.11.2009 11:01
    Ich will, ihr werdet gezwungen....
    Was ich aus eigener Überzeugung nicht schaffe, dafür benütze ich die Medien und setze somit andere unter Druck.
    Die himmlichen Vertreter sollten sich mal lieber um „ihre“ Arbeit kümmern, als anderen hineinzureden. Sollten mal darüber nachdenken was s i e falsch machen.

    Mit der Abschaffung der verkaufsoffenen Sonntage wird bestimmt kein Kirchenaustritt verhindert.

    Siehe Statistik: http://www.dekanat-hof.de/zahlen.htm

    Wäre es nicht die Aufgabe eines jeden Geistlichen um seine verlorengegangenen Schäfchen zu kämpfen? Wo besucht ein Geistlicher noch seine Karteileichen um sie wieder ins Gemeindeleben einzubinden? Hier wäre Kampfgeist angebracht. Aber das ist ein Kampf im stillen Kämmerlein. Dafür bekommt man keine Zeile in den öffentlichen Medien. Da kann man sich nicht aufplustern.

    Für mich verlieren diese mediengeilen Geistlichen ihre Glaubwürdigkeit.

    MfG

 

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Bitte melden Sie sich an:

 
 
 

 
 
Porzelliner Tageblatt
Marktleuthen
Gesundheitsführer
 
 
DIE KINDERZEITUNG
 
 
 
Umfrage

Grünes Licht für das Milliarden-Sparpaket: Fürchten Sie Einschnitte?

Ja, das wird sicher jeden treffen.
Nein, das geht doch mich nichts an.

weitere Umfragen