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Hof - In einer wunderschönen Winterlandschaft haben sich am Dreikönigstag um 17 Uhr die Teilnehmer der traditionellen Krötenbrucker Dreikönigsweihnacht der Dreieinigkeitskirche und der Piuskirche an den Pfaffenteichen zu einem stimmungsvollen Abschluss der Weihnachtszeit getroffen. Mit lodernden Fackeln, warm schimmernden Laternen und Taschenlampen bestens ausgerüstet, zog die Schar vom Pfaffenteich aus, angeführt von den Weisen aus dem Morgenland, ein Stück den Weg nach Pirk hinauf, um sich an vier Stationen mit lebenden Bildern, dargestellt von der Theatergruppe der Dreieinigkeitsgemeinde, die Weihnachtsgeschichte mit Lesungen, Gebeten und Liedern noch einmal zu vergegenwärtigen.
Maria und Josef im Dialog
König Herodes schickte die Könige nach Bethlehem, und auch die Hirten samt dem Engel machten sich auf den Weg zum Stall, weithin sichtbar auf der Anhöhe durch den darüber stehenden Stern. Hier am Ziel hören die Besucher heuer den Dialog von Maria (Sabrina Fischer) und Josef (Jan Oertel) über die Zumutungen, die ihnen dieses Weihnachtsgeschehen auferlegt. Maria als ganz normale junge Frau vom Lande war schon die Sache mit dem Engel nicht ganz geheuer - und Josef wird ohne sein Zutun Vater. Beide ahnen auch schon, dass dieses besondere Kind auch in Zukunft einen ganz eigenen Weg gehen wird. Maria setzt ihre Hoffnung auf Gott.
Die kleine Annika stellt an der Krippe enttäuscht fest:" Da ist ja gar kein Baby drin!" - und bringt damit die Umstehenden zum Schmunzeln. Ihre Oma hat viel zu tun, um ihr zu erklären warum statt des Jesuskindes nur eine Kerze in der Krippe brennt. Im Gemeindehaus der Dreieinigkeitskirche klingt der Abend aus, bei heißem Glühwein, Tee und Plätzchen, gespendet von den Krötenbrucker Geschäftsleuten.


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