Hof - Das Internationale Mädchen- und Frauenzentrum der Evangelischen Jugendsozialarbeit Hof und Umgebung, kurz EJSA, kann seine Arbeit bis Ende 2010 fortsetzen. Einer Pressemitteilung zufolge springen zwei Stiftungen sowie zwei Banken für den in finanzielle Not geratenen Verein in die Bresche. Die EJSA wollte zunächst ihre Integrationsarbeit zum 31. August einstellen, nachdem die Stadt ihren Zuschuss von 12 000 auf 6000 Euro gekürzt hatte. Damit wäre die hauptamtliche Arbeit des Zentrums nicht mehr zu finanzieren gewesen. Nun haben sich der Ejsa zufolge die Rolf-und Hubertine-Schiffbauer-Stiftung sowie die Dietrich-Schmitz-Stiftung bereit erklärt, nach Presseberichten und Gesprächen mit größeren Geldbeträgen zu helfen. Diese Zuwendungen und die Zusage der EJSA Hof, die Arbeit im gesamten Jahr 2010 aufrecht zu erhalten, sind darüber hinaus die Grundlage, dass die Stadt Hof den in Aussicht gestellten und gekürzten Förderbeitrag in Höhe von 6000 an den Verein auszahlt. Kurzfristig ist der Verein damit über den Berg, mittelfristig muss sich die EJSA darum bemühen, die Finanzierung über das laufenden Jahr hinaus auf stabile Füße zu stellen. Die Stadt Hof hat inzwischen versichert, zumindest den gekürzten Zuschuss weiter zu bezahlen. In der Pressemitteilung der EJSA heißt es: "Über die Perspektiven der weiteren Arbeit, wird eine für Ende Juli einberufene Mitgliederversammlung beraten."


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