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Erschienen am 30.03.2009 00:00
MIT BILDERGALERIE
Riesenansturm auf die neue Disco
Eröffnungsparty | „Capitol Club“ will im ehemaligen Tuchlager der Benker-Fabrik Großstadtmaßstäbe setzen. Wo früher hart gearbeitet wurde, heißt es nun: Abfeiern über den Dächern von Marktredwitz.
Marktredwitz – In rekordverdächtiger Zeit von gerade einmal fünf Wochen – von der Baugenehmigung bis zur Eröffnung – ist der neue „Capitol Club“ im ehemaligen Tuchlager der Benker-Fabrik fit gemacht worden für die Eröffnungsparty am Wochenende.
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Das Geschehen im neuen „Capitol Club“ spielt sich auf einer Ebene im zweiten Stock ab. Im Mittelpunkt steht der lange Tresen mit dem Mischpult. Weitere Fotos im Internet: www.frankenpost.de.
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MarktredwitzIn rekordverdächtiger Zeit von gerade einmal fünf Wochen – von der Baugenehmigung bis zur Eröffnung – ist der neue „Capitol Club“ im ehemaligen Tuchlager der Benker-Fabrik fit gemacht worden für die Eröffnungsparty am Wochenende. Während am Samstagabend ab 19 Uhr die Ehrengäste in den Ausstellungsräumen von Ursula Schirmer-Benker auf die Eröffnungsreden warteten, erledigten fleißige Helfer hinter den Kulissen der neuen Diskothek noch eifrig Restarbeiten.

Raimund Maier und Andreas Ebenburger von der Club-Leitung bedankten sich bei allen Genehmigungsbehörden, den am Bau beteiligten Firmen – sie kamen fast ausschließlich aus der Region – und den Lieferanten für deren Einsatz. „Normales Arbeiten“ sei oftmals nicht möglich gewesen, so Ebenburger, da ihm immer wieder etwas Neues eingefallen sei und es unbedingt umgesetzt werden musste. Auch im Namen seiner Mitgesellschafter stellte Andreas Ebenburger, der Ideensammler in Sachen Musik und Einrichtung, zur alten und neuen Geschichte des Capitols fest: „Ohne uns geht’s nicht.“ Nach seiner Auffassung würde der neue Club in jeder Großstadt bestehen können, er sei erwachsener geworden.

Bürgermeister Horst Geißel erinnerte daran, dass in der Halle früher hart gearbeitet wurde. Mit dem neuen „Capitol Club“ ziehe wieder Leben in diesen Teil der Benker-Fabrik ein und biete den jungen Menschen der Region eine willkommene Abwechslung. Geißel wünschte gutes Gelingen, wenig Ärger und treue Gäste. Der Bürgermeister bat die Capitol-Betreiber, auch ein wachsames Auge auf den Auenpark und das umliegende Gelände zu haben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hat es zum Start keinerlei Zwischenfälle gegeben: „Die Beamten wurden zu keinem Einsaatz gerufen.“

Gottes Segen für die neue Disco erbaten die Geistlichen Josef Triebenbacher und Christoph Schmidt. Schmidt überreichte an Ebenburger eine Bibel, die er als „Handbuch für Discobesitzer“ bezeichnete.

Über 200 Ehrengäste nahmen den Club in Augenschein und waren vom neuen Musiktreff begeistert. Das Geschehen spielt sich auf einer Ebene ab. Auf etwa zwei Dritteln der Länge lädt ein Tresen zum Plaudern oder Musikhören ein. Im hinteren Bereich ist genügend Platz zum Abtanzen. Etwa 500 Besucher fasst die neue Diskothek. Die einhellige Meinung der befragten Ehrengäste, die bis 23 Uhr – danach war Einlass für alle – in Ruhe die Eröffnungsparty genießen konnten: „Tolle Raumaufteilung, gelungenes Ambiente, hervorragende Akustik, ein Platz, um sich wohlzufühlen.“

Dass der neue „Capitol Club“ auf ein riesiges Besucherinteresse stieß, mussten vor allem jene Gäste feststellen, für die es gegen 23.30 Uhr hieß: „Der Laden ist dicht.“ Trotzdem wollte niemand aus der langen Warteschlange raus und hoffte zu späterer Stunde auf einen Platz im neuen Club. Oswald Zintl

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Kommentare zum Artikel

  • von naddl am 31.03.2009 19:22
    So ein Schwachsinn...
    Dieser Artikel ist alles andere als objektiv und damit vollkommen unbrauchbar. Das neue Capitol wird hier als DER Club schlechthin dargestellt, weist tatsächlich aber einige markante Defizite auf. Man kann sagen, das neue Capitol ist sogar schlechter als das alte und diese Meinung teile ich mit jedem anderen, mit dem ich darüber gesprochen habe. Einige sind sogar nach 5 Minuten wieder gegangen...

  • von muetze am 02.04.2009 10:37
    @naddl
    Waren Sie vor Ort und so enttäuscht? Ich bin nur neugierig, keine Bange, Streit such ich keinen.
    Mich würde nur wundern, wenn Herr Zintl tatsächlich überschwänglich geschrieben hätte; immerhin ist er ein älterer Herr und ich kann mir nicht vorstellen, dass er subjektiv absolut begeistert von einem Club ist. Für mich liest sich das so, als hätte er eben Stimmen vor Ort eingefangen und die seien so positiv gewesen.

    Gruß, die Mütze

 

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