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Erschienen am 12.03.2010 00:00
Maschinenbauer Müller meldet Insolvenz an
Wirtschaftskrise | Die 79 Mitarbeiter der traditionsreichen Gefreeser Firma stehen vor einer ungewissen Zukunft.
Von Hannes Keltsch
Gefrees - Der renommierte und traditionsreiche Spezialmaschinenbauer Müller Stanz- und Umformtechnik hat Insolvenz angemeldet. Das Gefreeser Unternehmen mit 79 Mitarbeitern ist ein Opfer der weltweiten Wirtschaftskrise: Im Jahr 2009 ist der Umsatz völlig weggebrochen, die Produktion steht still.

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Die Fahne weht, aber das Betriebsgelände wirkt verlassen: Bei der Firma Müller ruht die Produktion.
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Gefrees - Der renommierte und traditionsreiche Spezialmaschinenbauer Müller Stanz- und Umformtechnik hat Insolvenz angemeldet. Das Gefreeser Unternehmen mit 79 Mitarbeitern ist ein Opfer der weltweiten Wirtschaftskrise: Im Jahr 2009 ist der Umsatz völlig weggebrochen, die Produktion steht still. Die Beschäftigten erhalten drei Monate lang Insolvenzgeld. Müller ist spezialisiert auf den Bau von Anlagen zum Stanzen, Umformen und Pressen.

Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Bayreuther Rechtsanwalt Dr. Ulrich Graf. Sein Mitarbeiter Siegfried Meisel war gestern, zwei Tage nach der Insolvenzanmeldung, im Werk, um mit Geschäftsführer Heiko Müller die Lage zu sondieren. "Wir sammeln Daten, prüfen und verschaffen uns einen Überblick", berichtete Meisel der Frankenpost.

Er erklärte die Ursachen der Insolvenz. Das Unternehmen habe zwei Standbeine, nämlich die Produktion und die Wartung der Maschinen. Die Produktion sei im vergangenen Jahr total eingebrochen, der Umsatz ging um fast 100 Prozent zurück. "Niemand kaufte neue Maschinen." Kunden von Müller sind zum Beispiel Automobilzulieferer wie Schaeffler (Herzogenaurach), die Firma Meiser Vogtland (Oelsnitz, Hersteller von Metallprodukten) oder Dosenproduzenten für die Lebensmittelbranche.

Das zweite Müller-Standbein, die Wartung von Maschinen, konnte nach Auskunft Meisels den Einbruch im Bereich Produktion nicht auffangen.

Die Zukunft des Unternehmens und der 79 Mitarbeiter ist ungewiss. Es sei viel zu früh für eine Aussage, wie es weitergeht, sagte Meisel gestern. Aber: "Wir wollen die Firma erhalten." Es gebe schon Anfragen von Interessenten für eine Übernahme. Nun würden Gespräche mit den Mitarbeitern und Kunden geführt. "Wir gehen jedes einzelne Projekt durch." Zu klären sei, ob georderte Anlagen fertig gestellt werden und ob Aufträge in Aussicht stünden. "Weitere Aussagen wären hochspekulativ", sagte Meisel.

 
 

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Kommentare zum Artikel

  • von radspitzfan am 13.03.2010 11:25
    oh man
    wieviele firmen sollen denn noch pleite gehen und mensschen arbeitslos werden bis unsere politiker mal was tun. die sitzen nur in ihrem berlin und tun nichts als steuergelder verschwenden.

  • von bayer49 am 13.03.2010 13:03
    Wo bleibt Seehofer?
    Er heuchelte doch auch im Fall Quelle mit dem Katalog unter dem Arm so schön und hemmschwellenlos den Firmenretter vor. Jetzt heuchelt er vermutlich den Firmenretter nur deshalb nicht vor, weil jeder weiß, dass es sich um Heuchelei handelt. Er könnte aber wenigsten Söder schicken, so dass dieser durch das Vorheucheln des Firmenretters ein paar Punkte sammeln kann. Auch Monika Hohlmeier, die ja zusammen mit Karl Theodor ... von und zu Guttenberg vorheuchelte, das Insolvenzrecht ändern zu wollen, um ins Europaparlament zu kommen, könnte wieder einmal eine Runde heucheln, um die Wähler zu täuschen.

  • von hut am 13.03.2010 17:05
    Arschgewaff
    So ein dialektischer Begriff für Unsinn, den jemand von sich gibt. Wenn Sie Parteipropagande betreiben wollen, dann bitt ehrlich, sonst schaden Sie Ihrem Verein.

    Ansonsten nix für ungut. Lachen ist gesund.

  • von torben am 13.03.2010 20:50
    Hut
    welche ein Mensch der "Hut" ist, muß man nicht hinterfragen, der bei solch
    einem bitter ernsten Thema meint lachen zu müssen.

  • von hut am 13.03.2010 22:34
    Scho wieder Arschgewaff
    Es ist traurig, wenn eine Firma den Bach runtergeht. Aber dann gleich zu schreien, der Ministerpräsident soll kommen, und uns alle Bemitleiden, und am besten pro Arbeiter 500.000,-- Mücken losmachen, also geht´s noch?

    Und alles gleich auf die Linken zu schieben, finde ich auch nicht richtig.

    Ich lache nicht über das Aus eines Betriebes, sondern über den billigen Versuch mancher Zeitgenossen, Negativstimmung zu produzieren, und alle Schuld nach München zu schieben.

    Wenn demnächst im Supermarkt ein Joghurtbecher aus dem Regal kippt, dann war´s der Seehofer, oder der Ex Stoiber.

    So ein Arschgewaff. Selbstmitleidiges Volk, trauriges.

  • von hut am 13.03.2010 22:34
    Übrigens
    Mein Mitleid zu diesem Namen. Ehrlich.

  • von tacheles am 15.03.2010 08:46
    Arschgewaff?
    Der Lieblingsausdruck von "hut".
    Sagt sehr viel über sein soziales Umfeld.

  • von hut am 15.03.2010 13:13
    Da isser wieder
    Noch nie habe ich von Ihnen einen vernüftigen Beitrag gelesen. Nur Meckern, motzen und Jammern, andere anfeinden und abwerten. Das sagt auch etwas über das soziale Umfeld und die persönliche Leistungsfähigkeit.
    Aber vielleicht sind ja Sie das Alleinstellungsmerkmal, das gesucht wird?

  • von tacheles am 15.03.2010 14:42
    ENDLICH!
    Der erste Beitrag den ich von ihnen lese, in dem kein "Arschgewaff" oder ähnliche Ausdrücke stecken.
    Heute mal nüchtern?

  • von hut am 15.03.2010 15:37
    und gleich wieder
    Ersten lesen Sie nicht viel, und bringen gleich wieder eine Beleidigung.

    Und nicht einmal ein Bezug zum Thema.

    Es zeigt sehr deutlich, dass Sie dem Veröffentlichen von Beiträgen unter Pseudonym nicht gewachsen und würdig sind.

  • von Alexander_Rosenthal am 18.03.2010 06:24
    Patrona Bavariae ...
    ..,. lässt ihr Antlitz nicht über Franken leuchten.
    Seehofer wird diese Firma nicht retten können und wollen; dennoch ist dies eine weitere Kerbe im Pistolengriff der bayerischen Staatsregierungen: Egal ob Strauß,Streibl oder Stoiber, Frankjenb war immer nur ein lästiges steuerzahlendes Übel, ein Anhängsel an Altbayern, das man halt so mitnimmt um den Staatshaushalt um 30% zu erhöhen.
    Das muß sich ändern ! Nicht durch ein "freies Franken" wie hier immer mal geschrieen wird, sondern durch eine vernünftige und gerechte Landespolitik, die auf Stärken und Schwächen seiner Regionen Rücksicht nimmt und gezielt und nachhaltig fördert.
    Und das lieber "Hut" und auch alle anderen Vertreter und Mitglieder von CSU, SPD und Co. (die Opposition hat es ja auch nie wirklich zu verhindern versucht!) wird sich rächen ... bei den nächsten Kommunal- und Landtagswahlen. Ich freu mich drauf !

 

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