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Erschienen am 28.06.2008 00:00
EX-SCIENTOLOGIN WIDMET SICH DER AUFKLÄRUNG
Von der Hölle zur Helferin
Von Bate Franz
Wenn Jeanette Schweitzer heute von ihrer Zeit als Mitglied bei Scientology erzählt, bekommt sie immer noch Bauchschmerzen oder Attacken von Übelkeit. Dabei sind seit ihrem völligen seelischen Zusammenbruch schon 16 Jahre vergangen.
 HofWenn Jeanette Schweitzer heute von ihrer Zeit als Mitglied bei Scientology erzählt, bekommt sie immer noch Bauchschmerzen oder Attacken von Übelkeit. Dabei sind seit ihrem völligen seelischen Zusammenbruch schon 16 Jahre vergangen. „Ich war nur noch ein Wrack“, sagt sie und streicht sich fröstelnd über die Arme, obwohl sie auf einer sonnigen Terrasse sitzt, vor dem Haus ihres zweiten Ehemannes im Landkreis Hof. Knapp zwei Stunden hat sie von ihrer schleichenden Entmündigung durch die Psycho-Sekte erzählt, in deren Fänge sie 1989 ahnungslos hineingeraten war.

Damals, mit 37 Jahren, war Jeanette Schweitzer gerade frisch geschieden und arbeitete als Verwaltungsleiterin bei einer saarländischen Baufirma. Eine vermeintlich nette Kollegin – zu spät stellte sich heraus, dass sie Scientologin war – empfahl ihr einen Kommunikationskurs für Führungskräfte in Frankfurt. „Wie komme ich mit anderen besser aus?“ – an das Thema erinnert sich Jeanette Schweitzer noch sehr genau. Auch daran, dass auf der Arbeitsmappe der Name des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard stand. „Das sagte mir gar nichts. Das Haus war sehr hübsch und die Leute sehr charmant. Ich hatte gleich das Gefühl, die nehmen mich an, so wie ich bin“, erinnert sich die 56-Jährige. 350 Mark kostete der Kurs. Dass im Lauf ihrer dreijährigen Scientology-Karriere Kosten in Höhe von 160 000 Mark für Seminare, sogenannte Clearings und Auditings – eine Art Psycho-Verhöre zur „Seelenreinigung“ und zum internen Aufstieg auf der Scientology-Karriereleiter – fällig werden würden, ahnte sie damals nicht. Scientology war für sie eine unbekannte Größe.

Unermüdlich unterwegs

Dass das heute anders ist, dazu hat Jeanette Schweitzer selbst maßgeblich beigetragen. Seit ihrem Ausstieg bei der Psycho-Sekte im Jahr 1992 ist die engagierte Frau unermüdlich unterwegs im In- und Ausland – in Schulklassen, bei Behörden, in Landtagen, bei der Polizei, bei Richtern und Staatsanwälten – und erzählt ihre Geschichte, klärt auf über das menschenverachtende System, das hinter Scientology steckt. „Wer mich anfragt, zu dem komme ich“, betont sie, obwohl das mitunter sehr anstrengend sei. Vor kurzem war sie in Tschechien, wo Scientology gerade die Religionszugehörigkeit beantragt hat.

Wolf im Schafspelz

Die Aufklärung über die „Psycho-Mafia“, wie sie es nennt, ist ihr zur Lebensaufgabe geworden – obwohl sie als Bilanzbuchhalterin noch voll berufstätig ist. „Mehr als 600 Menschen“, betont Jeanette Schweitzer, „habe ich in den vergangenen 16 Jahren aus der Organisation herausbegleitet.“

Wie ein Wolf im Schafspelz verstecke sich Scientology hinter vermeintlich menschenfreundlichen Parolen oder Internet-Adressen – www.sag-nein-zu-drogen.de oder www.jugend-fuer-menschenrechte.de seien nur zwei Beispiele dafür. Letztendlich nutze die Organisation alle möglichen Ziele als Köder, um die Menschen völlig unter Scientology-Kontrolle zu bringen und sie – zum materiellen Nutzen der Organisation – bis aufs Blut auszusaugen.

Jeanette Schweitzer selbst ist damals dem Scientology-Köder auf den Leim gegangen, ihre Person würde in einer Firma gebraucht, die nach „rein ethischen Prinzipien“ aufgebaut werden sollte. Damals sei sie intern schon als „Clear“ eingestuft gewesen – diese Stufe erreiche man, wenn man die Lehren Hubbards schon so weit verinnerlicht habe, dass man arbeite „wie eine gut geölte Maschine, perfekt funktionierend und sich selbst wartend“, zitiert Schweitzer die Definition eines „Clear“ aus dem Scientology-Dianetik-Buch.

Schweitzer sollte als kaufmännische Leiterin einer Stahlbau-Firma in Stuttgart arbeiten und hat dazu ihre Heimat verlassen. Heute weiß sie: „Es gehört zur Taktik von Scientology, die Menschen aus ihren Lebenszusammenhängen mit Freunden und Verwandten herauszureißen.“ Damals ahnte sie nicht mal, dass die – inzwischen liquidierte – Firma zum scientologischen Unternehmensverband WISE gehörte. In ihrer Funktion sollte sie Geldentnahmen für polnische Schwarzarbeiter in großem Stil decken und sie sollte die Bilanzen um rund 12 Millionen D-Mark fälschen. Weil sie sich strikt weigerte, landete sie an den Wochenenden im britischen Saint Hill, im „Religious Education College“ von Scientology. Schweitzer nennt es Straflager, wo Menschen in subtiler Art und Weise solange gedemütigt werden, bis ihr Wille gebrochen ist. Auch sie hatte sich bald wie eine Fliege im Spinnennetz in der Scientology-Ideologie verfangen. Dazu kam eine von der „Org“ geforderte 60-Stunden-Woche, der ständige Druck, weitere teure „Ethik-Kurse“ zu besuchen, obwohl sie faktisch pleite war, und die Situation in der Firma, an der – wie man ihr einredete – sie selbst schuld sei. Der Nervenzusammenbruch ließ nicht mehr lange auf sich warten.

Überzeugte Christin

Heute wandelt die ehemalige Scientologin auf neuen Wegen: Sie ist – wie übrigens viele Aussteiger – überzeugte Christin geworden. Dass sie über ihre Vergangenheit „ohne Angst“ sprechen kann, und dass sie immer wieder Kraft bekomme, andere Menschen über Scientology aufzuklären, verdanke sie „einem wunderbaren Gott und meinem Glauben, in dem ich mich sehr geborgen fühle“, sagt die 56-Jährige. Sie ist sich sicher: „Solange es Aufklärung gibt, wird Scientology in Europa nicht Fuß fassen.“

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Hat schon mehr als 600 Menschen geholfen: Jeanette Schweitzer
Bild: FP
 
 

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Kommentare zum Artikel

  • von tobin am 28.06.2008 05:06
    Die Frau lügt doch wie gedruckt!
    Zitat:

    Damals sei sie intern schon als „Clear“ eingestuft gewesen – diese Stufe erreiche man, wenn man die Lehren Hubbards schon so weit verinnerlicht habe, dass man arbeite „wie eine gut geölte Maschine, perfekt funktionierend und sich selbst wartend“, zitiert Schweitzer die Definition eines „Clear“ aus dem Scientology-Dianetik-Buch.


    Ist doch schon sehr komisch, daß man diese "Definition" von Schweitzer mit Google & Co. im ganzen Netz nirgends finden kann, meinen Sie nicht?!

    Sehr wohl findet man aber das:

    http://wasist.scientology.de/Html/Part03/Chp13/pg0245.html

  • von tobin am 28.06.2008 05:09
    Frau Schweitzer kann unmöglich Clear (gewesen) sein!
    "Ein Clear ist ein Wesen, das seinen eigenen reaktiven Verstand für immer besiegt hat. Er besitzt ein sehr hohes Maß an persönlicher Integrität und Ehrlichkeit und ist der lebende Beweis dafür, daß der Mensch im Grunde gut ist. Seine grundlegende Persönlichkeit kommt zum Vorschein und erfährt ein Wiederaufleben. Er verliert all die Ängste, Sorgen und irrationalen Gedanken, die durch vergangenen Schmerz im reaktiven Verstand festgehalten waren. Kurz gesagt: Wenn man Clear wird, gewinnt man sich selbst zurück. Ohne den reaktiven Verstand ist man viel mehr man selbst.

    Bevor jemand den Zustand Clear erreicht hat, wird er – gleichgültig wie fähig er durch bisheriges Auditing geworden ist – früher oder später unweigerlich in den reaktiven Verstand zurücksinken. Deshalb ist das Klären so wichtig. Clear ist die völlige Auslöschung des eigenen reaktiven Verstands einer Person und ist daher ein stabiler Zustand, der nicht anfällig für Rückfälle ist."

    Quelle wie oben!

  • von tobin am 28.06.2008 05:24
    Richtig muß letzter Satz von Schweitzer hier im Artikel ...
    ... folgendermaßen lauten:

    Solange es fanatische und intolerante "Christen" gibt (mit dem wahren Christentum hat das nichts zu tun), wird es keinen dauerhaften Frieden unter Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit geben, wird der Gedanke der Toleranz in Europa und der Welt nicht wirklich Fuß fassen.

    Das gleiche gilt übrigens für alle anderen "Glaubensbrüder und -schwestern" gleichermaßen, also auch für fanatische und intolerante "Islamisten", militante Hindus ... und insbesondere für religionsfeindliche Atheisten, die ihrerseits oft wie hartgesottene Angehörige einer Sekte anmuten.

  • von dirk am 28.06.2008 15:51
    Verfassungsschutzverhält sich wie die Stasi
    Auf welche Art Frau Schweitzer "hilft" ist auf dieser Seite recht eindrücklich festgehalten:
    http://www.freedom.de/munich/frei_a02/page02.htm

  • von dirk am 28.06.2008 15:58
    Stimmt das?
    Hatte noch nicht alles gelesen auf obiger Seite, was ich jetzt nachholte. Wenn das stimmt was Scientology schreibt, dann hat Frau Schwitzer wohl vom Verfassungsschutz die "Lizenz" zum Lügen erhalten:
    Hier ein Zitat:
    "Bei einer bundesweiten Überprüfung der Hamburger Staatsanwaltschaft aller Anschuldigungen und Unterstellungen von „Gegnern“ der Scientology Kirche durfte Frau Schweitzer ihren Worten Taten – sprich Belege – folgen lassen. Ergebnis: Nichts! Wie auch nicht anders zu erwarten war. Das gesamte Verfahren wurde nach dreijährigen Untersuchungen vollumfänglich eingestellt."

    Bis zum heutigen Tag hat sich daran auch nichts geändert.

  • von frankundfrei am 28.06.2008 17:28
    Gegen Scientology gibt es weltweit Proteste!
    Unter
    http://berlinonymus.wordpress.com/
    sowie
    http://www.enturbulation.org/
    erfahren Sie, wo und wann. Sie sind herzlich eingeladen, sich zu informieren.

  • von kuroshima am 28.06.2008 23:15
    Bayrische Staatsministerium des Inneren über Scientology
    hier nachzulesen:
    http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/service/publikationen/das_system_scientology.pdf

    stehen viele interessante sachen über scientology drinnen.

  • von powerspeaker am 28.06.2008 23:50
    informative Seiten
    Vielen Dank, dass Frau Schweitzer den Mut aufbringt, über diese schweren Zeiten zu reden und auch noch anderen zu helfen, diese gefährliche Organisation zu verlassen, die Kritik nicht erträgt.
    Mehr über Kritik an Scientology:

    http://home.snafu.de/tilman/scientology_ger.html www.xenu.net www.xenutv.com
    www.ingo-heinemann.de/
    www.unchain.gr
    www.pewid.ch/SCI/SCIstart.html
    www.whyileftscientology.com
    www.ilsehruby.at
    www.whyaretheydead.net www.exscientologykids.com

  • von tobin am 29.06.2008 02:21
    Soviel zu Frauz Schweitzer ...
    http://www.freedom.de/munich/frei_a02/page01b.htm

    Gut möglich, daß die Frankenpost dermaßen schlecht recherchiert hat, daß sie sogar Zuträgern des Verfassungsschutzes auf den Leim geht.

    Hier übrigens heißes "Interna" in Sachen Verfassungsschutz:

    http://www.menschenrechtsbuero.de/noframe/publikat.htm

    (Broschüre/PDF-Dokument: Verfassungsschutz als Rufmordinstrument 1999)

  • von michaelw am 29.06.2008 02:27
    Was wollen Tobin und Dirk uns sagen?
    Scientology ist nicht böse? Und als Beweis dass das alles nur gemeine Unterstellungen sind gibt es Links zu Scientology-Seiten?

    Das sieht mir schwer danach aus als ob die beiden "clear" sind, also das völlige Auslöschen des Verstandes erfolgreich war.

  • von tobin am 29.06.2008 18:57
    @michaelw:
    Scientology-Gegner sind nicht dumm und/oder böse??

    Und als Beweis, dass das alles nur gemeine Unterstellungen der Scientologen und ihrer Verbündeten oder Sympathisanten sind, gibt es Links zu Scientology-Gegner-Webseiten am laufenden Band?

    Das sieht mir schwer danach aus als ob die Du ("michaelw") und Deinesgleichen das Opfer von Gehirnwäsche durch deutsche Massenmedien, Amtskirche und die deutsche Regierung sind, also das völlige Auslöschen des Verstandes bei Dir und Deinesgleichen erfolgreich war.

    Aber so ist das eben mit fanatisierten Menschen: Werfen anderen das vor, was sie selbst im Innersten kennzeichnet.

  • von tobin am 29.06.2008 19:02
    Im übrigen, "michaelw":
    Wenn Du Dir mal nur diese eine PDF-Publikation zum VS anschaust:

    http://www.menschenrechtsbuero.de/noframe/publikat.htm

    ... dann wirst Du dort zahlreiche NICHT-scientologische Quellen vorfinden und zudem kannst Du und alle anderen Leser alles ja auf Stichhaltigkeit und Wahrhaftigkeit nachprüfen.

    Bisher hast Du keine Belege erbracht, daß die Scientologen in ihren Veröffentlichungen, insbesondere in der zum VS falsch lagen, ggf. auch nur teilweise.

    Auch Du behauptest nur, aber wenn's ans Belegen Deiner Behauptungen geht, scheiterst Du.

  • von frankundfrei am 29.06.2008 20:46
    Ist die SO eine kriminelle Organisation?
    In der Broschüre "Das System Scientology" des bayrischen Staatsministeriums kann sich der Leser eine eigene Meinung dazu bilden. Inklusive 10 Seiten Quellenhinweisen und Urteilen.

  • von schubi am 30.06.2008 12:55
    An die Scientologen hier...
    ...ihr magt euch verfolgt fuehlen, zurecht! Einen solchen psychomanipulativen Sauhaufen wie Euch muss man und kann man nur verfolgen. Wenn Scientology eine Religion ist, dann ist der Kuhfladen wirklich eine Pizza und der Trabi war ein Auto. Hubbard war ein absoluter Knallvogel. Wer seine Romane vor seiner "Erleuchtung" kennt, weiss, dass seine Dianetik nichts weiter als die Spaetstufe von Appenzeller im Schaedel ist. Nehmt Ihr Euch wirklich selbst ernst, oder wisst ihr ganz tief drin, dass alles nur Brainfuck ist und man nur wegen des Profits dabei bleibt? Ich verachte Scientology und alle, die sich im Wissen um die seelische Vergewaltigung seiner Mitglieder immer noch stolz damit identifizieren.
    Xenu und DC10-Raumschiffe? Mal ehrlich! Kein Wunder, dass man erst OT9 sein muss, um solchen Muell glauben zu koennen.

  • von schubi am 30.06.2008 13:13
    An Tobin:
    http://www.truthaboutscientology.com/stats/by-name/r/randy-tobin.html

    So is your pseudo just a nick or do we indeed have the questionable honour of the legendary Randy posting on this message board? Or is everybody in CoS using the same name?

  • von powerspeaker am 30.06.2008 18:15
    @schubi: Informieren bevor man kritisiert
    Das wäre eine gute Idee und danach dann auf konkrete Punkte eingehen. Beleidigen macht wenig Sinn. Abgesehen davon sinds DC8 und es ist OT 3, bei dem man von Xenu erfährt. OT 9 ist meines Wissens nicht mal freigegeben.
    Scientology sollte nicht verfolgt werden und einzelne Scientologen erst recht nicht. Hass ist kein guter Weg der Auseinandersetzung.

  • von frankundfrei am 30.06.2008 21:22
    Kuchen statt Kanonen ;o)
    Ich finde, Powerspeaker hat recht, Hass ist der falsche Weg. Es geht gegen die Methoden der Scientology und nicht gegen ihre Mitglieder. Die können sogar am 12.07. Kuchen bekommen, wenn sie mögen.
    http://berlinonymus.wordpress.com/events/12-07-2008/
    Das gilt für die Anwohner und Passanten natürlich genau so.

  • von wastl am 01.07.2008 02:22
    Will ich Xenu erfahren?
    Lieber will ich Zaphod Beeblebrox die Fussnägel schneiden.
    Immer wieder kann ich mich nur über Gor-Leute schieflachen und wer kennt sie nicht die Treckies die sich Spock-Ohren ankleben...?
    Die haben einen Splien und leben ihn aus... sollen sie...
    Aber wenn ich das hier lese:
    "Clear ist die völlige Auslöschung des eigenen reaktiven Verstands einer Person".
    Die Kombination aus Verstand und Auslöschen in der Idioligie reicht um zu sehen: Es sind dann keine Menschen mehr sondern ferngesteuerte Robotor.
    Heil Hubbard Welt?

    And thankx for all the fish.

  • von dirk am 01.07.2008 16:10
    @alle
    Es ist ganz einfach. Um die Aufrichtigkeit der von Frau Schweitzer gemachten Aussagen zu prüfen, muss man nur das untenstehende Zitat aus den Scientology Publikationen überprüfen. Es steht schon lange dort. Wenn dies alles gelogen ist, dann wäre es für Frau Schweitzer und den Verfassungsschutz doch ein leichtes zu belegen dass das was die Scientologen schreiben nicht stimmt und diese könnten so blossgestellt werden:

    "Bei einer bundesweiten Überprüfung der Hamburger Staatsanwaltschaft aller Anschuldigungen und Unterstellungen von „Gegnern“ der Scientology Kirche durfte Frau Schweitzer ihren Worten Taten – sprich Belege – folgen lassen. Ergebnis: Nichts! Wie auch nicht anders zu erwarten war. Das gesamte Verfahren wurde nach dreijährigen Untersuchungen vollumfänglich eingestellt."

  • von powerspeaker am 01.07.2008 19:31
    Nicht ganz einfach.
    So einfach ist es nicht, aber schauen wir es uns an.

    "Bei einer bundesweiten Überprüfung der Hamburger Staatsanwaltschaft aller Anschuldigungen und Unterstellungen von „Gegnern“ der Scientology Kirche durfte Frau Schweitzer ihren Worten Taten – sprich Belege – folgen lassen. Ergebnis: Nichts! Wie auch nicht anders zu erwarten war. Das gesamte Verfahren wurde nach dreijährigen Untersuchungen vollumfänglich eingestellt."

    Wer waren die Parteien in diesem Verfahren? Gehörte Frau Schweitzer zu ihnen?

    Ich bezweifle, dass in Hamburg in einem einzigen Verfahren alle Anschuldigungen aller Gegner bundesweit untersucht wurden. Viele Anschuldigungen wurden vor anderen Gerichten behandelt und Scientology hat dort oft verloren. Die Scientology-Church geht ohnehin sehr selektiv mit Verfahrensergebnissen um.

  • von frankundfrei am 02.07.2008 12:52
    Mal so am Rande fragend:
    Ist Tobin nun Scientologe?
    http://www.gala.de/stars/news/24205/Will-Smith-Unterricht-a-la-Scientology.html?p=1

  • von ianus am 02.07.2008 19:50
    Stimmt nicht !
    Die beste Erklärung zu Tobin - wer er ist oder besser was er ist, findet man hier von Mr Harmlos

    http://board.gulli.com/thread/1017193-scientology-zugriff-auf-ebay-mit-lschrechten/15/

  • von sandra.lessner am 02.07.2008 21:14
    Liebe Scientology-Anhänger und -Gegner
    Beide Seiten sind nun ausreichend zu Wort gekommen. Hiermit beenden wir die Diskussion zu diesem Artikel. Weitere Kommentare werden gelöscht.
    Sandra Lessner
    Frankenpost-Online-Redaktion

 

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