Regensburg - Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat einen Strafbefehl über 12 000 Euro wegen Volksverhetzung gegen Richard Williamson, Bischof der ultrakonservativen Pius-Bruderschaft beantragt. Vor gut einem Jahr hatte er vor der Kamera eines schwedischen TV-Reporters argumentiert, in den Konzentrationslagern habe es gar keine Gaskammern gegeben. Auch die Ermordung von sechs Millionen Juden leugnete der Bischof. Weil Williamson Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt hat, wird es vermutlich zu einem Prozess in Regensburg kommen.
Ressort Länderspiegel
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