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Erschienen am 24.03.2010 00:00
Wenn die Insolvenz droht, hilft der IHK-Berater

Hof/Bayreuth - Dass die IHK für Oberfranken Bayreuth in der Existenzgründungsberatung aktiv ist, ist allgemein bekannt. Mit vielen Beratungstagen in ganz Oberfranken und Veranstaltungen wird auf das Leistungsangebot der IHK öffentlichkeitswirksam hingewiesen. Eher im Verborgenen erfolgt die Beratungsarbeit der IHK-Experten im Bereich der Existenzsicherung, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. IHK-Experte Christian Damm, mit eigener langjähriger Bankerfahrung, bietet im Raum Hof, Marktredwitz und Wunsiedel in Schieflage geratenen Mitgliedsunternehmen Hilfestellung an.

Turnaround-Beratung

Damm konnte sich schon vor der Wirtschaftskrise nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Als Wirtschaftsförderer der IHK für Oberfranken Bayreuth hat er sich mit Sitz in Hof um die Beratung und Unterstützung von potenziellen Gründern und die Begleitung von Unternehmensnachfolgen gekümmert. Finanzierungsberatungen gab es auch zu dieser Zeit schon, doch nach dem Ausbruch der Wirtschaftskrise hat die Beratung in Schieflage geratener Unternehmen Hochkonjunktur.

Die Ursachen für den Beratungsbedarf sind vielfältig: Eine drohende Insolvenz infolge von Auftragseinbrüchen, die Ablehnung eines Kredits für eine dringend notwendige Investition oder nur die Schwierigkeit, die Betriebsmittel zu finanzieren. Sagt die Bank "Nein", schlägt die Stunde der IHK-Berater - kostenlos für die IHK-Mitglieder. Ob eine betriebswirtschaftliche Ist-Analyse, die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen oder Unterstützung bei der Umsetzung eines Sanierungsplanes, die IHK-Berater bringen die Kompetenz aus einer langjährigen beruflichen Praxis mit. Und sie vermitteln zwischen Bank und Unternehmen in Verbindung mit deren Steuerberatern oder Unternehmensberatern und prüfen Fördermöglichkeiten ab. Oft münden Erstberatungen in "runde Tische" mit den Förderbanken LfA und KfW oder eine "Turn-around-Beratung" ein.

"Die Beratungsgespräche finden in diskreter Umgebung und in absoluter Vertraulichkeit statt. Die betriebswirtschaftlichen Daten sieht nur der IHK-Berater", erläutert Christian Damm. 240 Finanzierungsgespräche hat er im Jahr 2009 in der Region geführt. "Die Analyse und Erarbeitung von Lösungsansätzen geschieht transparent und gemeinsam mit dem Unternehmer. Dabei ist es gerade die Neutralität der IHK, die eine ergebnisoffene Beratungssituation sichert", betont Damm.

Weitere Informationen zum Thema unter www.bayreuth.ihk.de

 
 

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