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Hof

Stadt öffnet alle Informationskanäle

Die Vorarbeiten für den Abriss des Zentralkaufs laufen bereits, bald geht es richtig los. Für alle Fragen rund um Hof-Galerie und Interims-Busbahnhof gibt es Ansprechpartner.



So soll sie im Frühjahr 2019 eröffnen, die neue Hof-Galerie: Mit breiten Glasfronten (hier die Ansicht vom Eingang Schillerstraße), einer geschwungenen Fassade und hoffentlich viel Publikumsverkehr. Bis dahin werden Anlieger der Baustelle einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen - bei allen Problemen, die lösbar sind, verspricht die Stadt jetzt schon ständige Erreichbarkeit aus vielen Wegen.
So soll sie im Frühjahr 2019 eröffnen, die neue Hof-Galerie: Mit breiten Glasfronten (hier die Ansicht vom Eingang Schillerstraße), einer geschwungenen Fassade und hoffentlich viel Publikumsverkehr. Bis dahin werden Anlieger der Baustelle einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen - bei allen Problemen, die lösbar sind, verspricht die Stadt jetzt schon ständige Erreichbarkeit aus vielen Wegen.  

Hof - Den Machern der Hof-Galerie scheint es ganz gut gefallen zu haben auf dem Schlappentag. Besucher konnten sie am Abend übers Gelände spazieren sehen - wie ihnen das Bier geschmeckt hat, darüber gibt es keine gesicherten Informationen. Dafür steht viel wichtigeres an; so haben Stadtverwaltung und Investoren ein umfassendes Informations- und Kommunikationsangebot für die Hofer geschnürt.

Pläne sind bald einsehbar

Auf dem Gelände des ehemaligen Zentralkaufs, zwischen Schillerstraße, Friedrichstraße und Marienstraße, wird die Hof-Galerie entstehen. Bürger können im Rahmen der sogenannten frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung vom 21. Juni bis einschließlich 14. Juli die Planungen einsehen und sich dazu äußern. Auch können sie die Unterlagen mit den Mitarbeitern der Stadtplanung erörtern.
Dies ist in der Zentralen Bauberatung, Goethestraße 1, Erdgeschoss, Zimmer 7, im genannten Zeitraum zu folgenden Zeiten immer möglich:

Montag bis Freitag: 8 bis 11.45 Uhr, Montag und Donnerstag: 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

 

Alternativ besteht die Möglichkeit, die Planunterlagen direkt auf der Homepage der Stadt Hof einzusehen:

www.hof.de/hof_deu/planen-bauen/bauleitplanverfahren.html

 

Während der Zeit des Abrisses des Zentralkaufs und während des Neubaus der geplanten Hof-Galerie an selber Stelle will die Stadt Hof einen intensiven Austausch mit Anwohnern, Gewerbetreibenden und allen interessierten Bürgern ermöglichen. Das teilt das Rathaus mit. Die Verantwortlichen möchten damit zwangsläufig entstehende Probleme in der Nachbarschaft zur Baustelle beheben. Bereits in wenigen Tagen beginnen die Vorarbeiten zum Abriss. Der eigentliche Abbruch des seit 2008 leer stehenden Areals soll Mitte Juli beginnen. Bereits am 3. Juli zieht der bestehende Busbahnhof übergangsweise in die Luitpoldstraße um (die Frankenpost berichtete mehrmals).

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner möchte sich in den nächsten Tagen persönlich an die Anwohner in den betroffenen Straßen wenden, kündigt er an. In einer Broschüre, die nun an die Briefkästen der Anwohner verteilt wird, zeigt die Stadtverwaltung zudem alle anstehenden Veränderungen für die direkten Anlieger auf. Veränderte Parkregelungen und Verkehrsführungen, besonders geeignete Lieferzeiten für Gewerbetreibende und eine Reihe weiterer Informationen stehen im Mittelpunkt des Faltblatts.

Der Oberbürgermeister wendet sich darin wie folgt an die Anlieger: "In den kommenden knapp zwei Jahren steht eine für die weitere Stadtentwicklung ganz wesentliche Baumaßnahme an. Ein Schandfleck in der Innenstadt wird beseitigt, das gesamte Quartier aufgewertet und ein neuer, interessanter Einkaufs- und Erlebnisbereich mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen." Er, Fichtner, sei überzeugt, dass davon auch alle Gewerbetreibenden, Anwohner und Eigentümer von Immobilien profitieren werden. Bis es jedoch soweit sei, kämen auf die Anlieger leider einige unvermeidbare Einschränkungen und Herausforderungen zu, räumt Fichtner ein.

Dem wolle man nun mit einer möglichst schnellen und bürgernahen Kommunikation begegnen: "Uns ist bewusst, dass im Bauverlauf viele individuelle Probleme entstehen, die wir auch individuell mit den Betroffenen lösen wollen. Darum schaffen wir gleich mehrere Plattformen für einen schnellen Austausch zwischen Stadt, Bauherren, Stadtwerken und Anliegern, um notfalls unbürokratisch Abhilfe schaffen zu können." Zur Diskussion und Lösung von kurzfristigen Problemen bietet die Stadtverwaltung darum nun zusätzlich zu den bekannten Kanälen folgende Möglichkeiten an:

Vom 4. Juli an soll es jeden Dienstag von 10 bis 11 Uhr ein "Baustellenfrühstück" geben. Die Treffen beginnen am 4. Juli zunächst bei "Café Vetter" und wechseln sich dann wöchentlich mit dem Eiscafé Dolomiti ab. Anwohner und Gewerbetreibende können hierbei den direkten Kontakt zu Baufirma, Stadtwerken und Stadt Hof suchen. Diese Form des zwanglosen Treffens hatte sich unter anderem bei den Baustellen in Fabrikzeile, Ludwigstraße oder Friedrichstraße zu einer guten Gesprächsplattform entwickelt.

Für Nachfragen richtet die Stadt eine E-Mail-Adresse ein: zentralkauf@stadt-hof.de eingerichtet. Hier können Fragen mit Ansprechpartnern aus der Wirtschaftsförderung der Stadt geklärt werden.

Für besonders eilige Fälle richtet die Stadt Hof zu ihren Geschäftszeiten eine telefonische Hotline
ein: Unter 09281/8153333 hat man einen besonders schnellen Draht, wenn man als Betroffener akute Hilfe oder Unterstützung benötigt.

In begründeten Einzelfällen können Anwohner und Geschäftsleute auch eine Ausnahme von den geänderten Verkehrsvorschriften beantragen, betont die Stadt. Die Formblätter dafür gibt es zum Herunterladen auf der Webseite www.hof.de. Gebühren werden nicht berechnet.

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Veröffentlicht am:
18. 06. 2017
18:42 Uhr

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18. 06. 2017
18:42 Uhr



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