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Kulmbach

Landrat nennt alternative Stromtrasse "grotesk"

Eine Trassenführung der Stromtrasse "Alternative P44mod Variante 3", wie sie im Netzentwicklungsplan 2030 angedacht ist, wäre nach Aussage von Landrat Klaus Peter Söllner geradezu grotesk! "Schon anhand einer Landkartenskizze



"Schon anhand einer Landkartenskizze wird deutlich, dass sich diese Trasse im Zickzackkurs durch Thüringen und Oberfranken bewegen würde. Dies würde schon im Hinblick auf Trassenverlauf und -länge überhaupt keinen Sinn ergeben", so Landrat Söllner.

In den letzten Tagen hatte die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner den Landkreis informiert, dass nach dem zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplanes 2030 eine der möglichen Trassenvarianten für die Verstärkung des Übertragungsnetzes auch den Landkreis Kulmbach berühren könnte. Dazu nimmt Landrat Klaus Peter Söllner jetzt in einer Pressemitteilung Stellung.

Im Rahmen der turnusgemäßen Fortschreibung des Netzentwicklungsplans 2030 sind die Übertragungsnetz-Betreiber gehalten, zu den von ihnen vorgeschlagenen Trassen Alternativen zu benennen. Deshalb ist die von der Bundestagsabgeordneten Zeulner angesprochene Trasse mit der Bezeichnung "Alternative P44mod Variante 3" überhaupt ins Gespräch gekommen.

Dieses mögliche Projekt - das von Redwitz nach Mechlenreuth im Bereich des Trassenkorridors des Ostbayernrings verliefe und den Landkreis Kulmbach zwischen Schimmendorf und Neuensorg berühren würde - steht in keinem Zusammenhang mit den derzeit laufenden Planungen für den Ersatzneubau des Ostbayernrings und für den Neubau des Süd-Ost-Links (Erdverkabelung).

Der Pressesprecher des Übertragungsnetz-Betreibers TenneT hat gegenüber dem "Obermain Tagblatt" am 2. Mai geäußert, dass diese Variante "keine ernsthaft in Betracht kommende Alternative darstellt".

"Sollte diese Alternative mit der Bezeichnung ,P44mod, Variante 3' allerdings tatsächlich in die Planungen einbezogen werden, wird dies auf unseren schärfsten Protest stoßen! Wir würden im Sinne unserer Bevölkerung alles tun, um diese aus meiner Sicht absurde Trassenführung zu verhindern", schreibt Landrat Söllner in seiner Stellungnahme.

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11. 08. 2017
19:16 Uhr

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