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Länderspiegel

Blutroter Teppich in Bayreuth

Fünf Jahre Drehzeit, das ist schon einen roten Teppich wert. Einen blutroten. Für den Horror-Vampir-Action-Kracher "Montrak". Regisseur Stefan Schwenk präsentiert neben seinem Werk auch die Stars und Darsteller.



Die Schauspieler in Bayreuth (von links): Charles Rettinghaus, Udo Schenk, Michaela Schaffrath, Regisseur Stefan Schwenk und Dustin Semmelrogge.   Foto: Andreas Harbach
Bayreuth - Wenn in Oberfranken ein Film gedreht wird, ist es schon immer etwas Besonderes. Für seinen Film konnte der Bayreuther Regisseur Stefan Schwenk viele bekannte Namen gewinnen. Und die meisten von ihnen waren bei der Premiere seines neuen Filmes auch anwesend. So auch die Hauptdarsteller wie Dustin Semmelrogge oder Nadine Petry. Adam Jaskolka, alter Weggefährte und Schauspieler in früheren Filmen von Schwenk, spielt den Obervampir. Und dazu noch „eine fiese Sau“. Es sei ein sehr geiles Projekt und eine geile Zeit gewesen, wie er sich erinnert.

Nadine Petry war zu sehen als Nikki. Eine Vampirin, die dem Hauptdarsteller beim Überleben hilft. „Es gab viele schöne Momente. Die Crew hat sich um alles gekümmert. Es war nicht viel anders als bei großen Filmproduktionen.“

Marius Belinski war Produktionshelfer. Aber eigentlich habe er auch alles gemacht, was die Dreharbeiten ziemlich Abenteuerlich gemacht hat. Das erste Obergeschoss im Cineplex war zumindest voll. Die Liste aller Mitwirkenden und Beteiligten ist sehr lang. Und alle wollten den Film sehen. Ganz gleich, wie kurz oder lang die Rolle war. „Ich sehe im wirklichen Leben auch meistens so aus, wie im Film“, sagte Daniel, der einen Vampir spielt. Stimmt: lange, richtig lange Haar, irgendwie dunkler Blick, sehr vampirig. Seine Lebensgefährtin Andrea war „ein Schatten, der kurz durch das Bild läuft“.  „Ich bin in mehreren Rollen zu sehen und habe auf beiden Seiten gekämpft“, gestand Michael Geyer.

Mitproduzent Tobias Lehnert lobte den tollen Cast. Einen Herausforderung war die Filmmusik. Sie sollte sowohl zu den mittelalterlichen Szenen passen, aber auch modern wirken, sagte Myra. Außerdem sei sie nicht nur als Komponistin, sondern auch als Tonfrau für den „guten Ton“ am Set zuständig.

Ralph Stieber, der eine Hauptfigur spielt, gefiel vor allem die Geschichte. „Es ist gut durchdacht, in sich geschlossen logisch und man merkt, dass sich jeder viel Mühe gegeben hat. Es gibt viele Regisseure, die tolle Ideen haben. Aber Stefan hat es durchgezogen.“. Sein Filmkumpel Nikolai Will, gestand, dass er Nichtraucher sei, obwohl er im Film ständig mit einer Zigarette zu sehen war. Aber richtig angezündet hat er sie auch nicht oft.

Eltern haben Blut gekocht

Auch Schwenks Eltern waren bei der Premiere. „Wir sind sehr Stolz auf Stefan“. Schließlich haben sie handfest Mitgeholfen, das Catering für den Dreh übernommen oder Blut gekocht. Große Vampirfans seien sie jedoch keine.

Schwenk  selbst ist sehr stolz darauf, ein treues Team gefunden zu haben. Das Projekt sei besser geworden als geplant.

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Johannes Kothe
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Veröffentlicht am:
19. 03. 2017
09:06 Uhr

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Johannes Kothe

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Veröffentlicht am:
19. 03. 2017
09:06 Uhr



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