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Selb

An der Ascher Straße könnte ein Pumptrack entstehen

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch würde dort gerne einen Biketrail errichten lassen. Jetzt sind Ideen und Anregungen gefragt.



Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und Robin Specht vom Radquartier Kirchenlamitz mit einem Modell des Pumptracks. Foto: pr.
Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und Robin Specht vom Radquartier Kirchenlamitz mit einem Modell des Pumptracks. Foto: pr.  

Selb - Da sich der erneuerte Wavegarden nicht nur bei den Selbern größter Beliebtheit erfreut, hat Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch schon das nächste Projekt ins Auge gefasst, um Sportfans aus der Region zu begeistern. Mit einem Pumptrack könnte der Parkplatz in der Ascher Straße gegenüber dem ehemaligen Hutschenreutherwerk B neu gestaltet werden, teilt die Stadt Selb mit.

Ein Pumptrack ist ein Rundkurs, meist aus Erde oder Lehm geschaffen. Der etwa einen Meter breite Biketrail ist mit Wellen und weiteren Elementen wie Steilwandkurven oder Sprüngen ausgestattet. Er kann in beide Richtungen gefahren werden, da er im flachen Gelände gebaut ist. Die Schwierigkeit ergibt sich aus der Geschwindigkeit, mit der der Fahrer unterwegs ist. Das gezielte Be- und Entlasten - das sogenannte pumping - funktioniert aber auch mit anderen Sportgeräten. So kann ein Pumptrack auch mit Skateboard, Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. Selbst mit dem Laufrad können Kleinkinder ihre motorischen Fähigkeiten auf dem Pumptrack trainieren.

Beim Trial gilt es, das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fährt man nicht nur, vielmehr hüpft und springt man über alle nur erdenklichen Hindernisse, teilt die Stadt mit. Zudem werden unter anderem Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut gleichermaßen gefordert und gefördert. Aber auch Fantasie ist wichtig, denn für jede Situation muss die am besten geeignete Fahrtechnik gewählt werden. Mit ein wenig Übung, kann der Track ganz ohne Pedalumdrehung durchfahren werden.

Robin Specht vom Radquartier aus Kirchenlamitz meint, ein Pumptrack diene neben den sportlichen Aspekten auch als Treffpunkt und schaffe vor allem durch die große Bandbreite hinsichtlich Alter und sportlicher Fähigkeiten der Nutzer ein positives soziales Umfeld. Durch seine Niederschwelligkeit sei ein Pumptrack auch für Familien mit Kindern ein attraktives Kurzausflugsziel. Das Radquartier ist die größte deutsche Extremsporthalle. Auf über 2000 Quadratmetern findet man hier eine für Freestyle- und Actionsport zugeschnittene Einrichtung. "Das Team von Radquartier würde sich freuen, die Stadt Selb bei einer eventuellen Planung und Umsetzung unterstützen zu dürfen", so Specht.

Die Stadt Selb, allen voran Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, würde sich sehr über ein Feedback und Ideen zu diesem Thema aus der Bevölkerung freuen. Wer Vorschläge oder Anregungen dazu hat, wird gebeten, diese kund zu tun uns zwar entweder per E-Mail an: oberbuergermeister@selb.de oder über Facebook Stadtverwaltung Selb. Auf diese Weise kann die eine oder andere Idee berücksichtigt werden, schreibt die Stadt Selb.

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Veröffentlicht am:
12. 04. 2017
00:00 Uhr

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12. 04. 2017
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